Heute morgen wachte ich auf und spürte, dass es ein Introvert-Tag ist; Ein Tag, an dem ich so introvertiert bin, dass ich mit meiner Umwelt am liebsten gar nicht in Kontakt trete. Daher erlaubte ich mir, alle Termine abzusagen, meine Routinen und Disziplinen heute ausfallen zu lassen, mich im Bett zu verkriechen und nur mit meinen Tieren zu reden.
+ + +
When I woke up this morning, I felt that this is an introvert-day; A day I am introverted at such a degree that I prefer not to get in touch with my enviroment at all. So I allowed myself to cancel all appointments, to skip my routines and disciplines for a day, to cuddle up in bed and only have conversations with my pets.
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Freitag, 21. Februar 2014
Mittwoch, 5. Februar 2014
Zwei Seiten der Medaille | Two sides of the medal
Vielleicht hast Du schon mitbekommen, dass ich nicht nur als Coach, sondern auch als Webdesignerin arbeite. Heute habe ich meine persönliche Webdesign-Homepage überarbeitet und mein Asperger als Pluspunkt in den Fokus gestellt, mit dem Spruch "Ihr Ass(pie) im Ärmel für visuelle Qualität"! Die Konzentration auf die Stärken der Aspie-Medaille bügelt die Schwächen zwar nicht aus, aber sie zeigt auf, dass eine Behinderung, eine eigene Wahrnehmung, auch eine Bereicherung sein kann. Aus welcher Perspektive betrachtest Du Deine Stärken und Schwächen?
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Maybe you have noticed that I do not only work as a coach but as a webdesigner also. Today I updated my personal webdesign homepage and moved my Asperger into the focus, combined with a German pun including 'Aspie', saying that I am the joker for visual quality assurance. To concentrate on the strengths of the Aspie-medal doesn't eleminate the weaknesses, but it shows that a disability, a peculiar perception, can be an ability as well. From which perspective do you regard yourself?
Dienstag, 31. Januar 2012
Meditation für Hochsensible: Lebensqualität & Eigenverantwortung mit Hochsensibilität
Am dienlichen Dienstag diene ich Dir mit einem Tipp für Deine Lebensqualität:
Meditation ist eine effektive und langfristige Methode, mit der Hochsensible ihre Lebensqualität eigenverantwortlich steigern können. Es ist eine einfache, wirkungsvolle Entspannungsmethode; aber noch viel mehr als das! Meditation, wie ich es verstehe, ist der Austausch mit sich selbst. Der ungetrübte Kontakt mit seinem Inneren, das Versinken in sich selbst.
Jeder Hochsensible hat spezielle Eigenschaften, die sein Leben und seine Persönlichkeit auszeichnet, mal mehr hiervon, mal mehr davon, da ist jeder von uns seine ganz eigene, individuelle Mischung. Natürlich gibt es keine spezielle Meditation für Hochsensible. Aber aus dem großen Gebiet der Meditation lassen sich Punkte herausarbeiten, die Hochsensiblen den Einstieg und die Praxis von Meditation erleichtern.
In diesem Buch beleuchte ich Aspekte von Hochsensibilität unter dem Gesichtspunkt der Meditation. Wie können uns unsere Eigenschaften beim Meditieren unterstützen? Welche Meditationen sind für hochsensible Eigenschaften besonders geeignet?
Als Themen werden u.a. Tipps für Anfänger & Fortgeschrittene, Übersicht und Erklärungen mehrerer Meditationsformen behandelt. Ich räume mit Vorurteilen auf und präsentiere Meditation frei von Religion und Esoterik, als eine offene, reine Methode für eigenverantwortliche Menschen. Alle Tipps basieren auf meine profunden beruflichen und persönlichen Erfahrungen und sind somit unmittelbar in die Praxis umzusetzen.
Bist Du neugierig geworden?
Preis: 24,50 Euro
Verlag: Books on Demand
ISBN-10: 3842382251
http://www.amazon.de/dp/3842382251 oder überall im Buchhandel zu bestellen
Meditation für Hochsensible
Lebensqualität & Eigenverantwortung mit Hochsensibilität
Meditation ist eine effektive und langfristige Methode, mit der Hochsensible ihre Lebensqualität eigenverantwortlich steigern können. Es ist eine einfache, wirkungsvolle Entspannungsmethode; aber noch viel mehr als das! Meditation, wie ich es verstehe, ist der Austausch mit sich selbst. Der ungetrübte Kontakt mit seinem Inneren, das Versinken in sich selbst.
Jeder Hochsensible hat spezielle Eigenschaften, die sein Leben und seine Persönlichkeit auszeichnet, mal mehr hiervon, mal mehr davon, da ist jeder von uns seine ganz eigene, individuelle Mischung. Natürlich gibt es keine spezielle Meditation für Hochsensible. Aber aus dem großen Gebiet der Meditation lassen sich Punkte herausarbeiten, die Hochsensiblen den Einstieg und die Praxis von Meditation erleichtern.
In diesem Buch beleuchte ich Aspekte von Hochsensibilität unter dem Gesichtspunkt der Meditation. Wie können uns unsere Eigenschaften beim Meditieren unterstützen? Welche Meditationen sind für hochsensible Eigenschaften besonders geeignet?
Als Themen werden u.a. Tipps für Anfänger & Fortgeschrittene, Übersicht und Erklärungen mehrerer Meditationsformen behandelt. Ich räume mit Vorurteilen auf und präsentiere Meditation frei von Religion und Esoterik, als eine offene, reine Methode für eigenverantwortliche Menschen. Alle Tipps basieren auf meine profunden beruflichen und persönlichen Erfahrungen und sind somit unmittelbar in die Praxis umzusetzen.
Bist Du neugierig geworden?
Preis: 24,50 Euro
Verlag: Books on Demand
ISBN-10: 3842382251
http://www.amazon.de/dp/3842382251 oder überall im Buchhandel zu bestellen
Freitag, 27. Januar 2012
Mut zur Unfreundlichkeit
Freundlichkeit & Höflichkeit machen das zwischenmenschliche Miteinander leichter, angenehmer, lebenswerter. Am freudigen Freitag möchte ich dennoch zum Mut zur Unfreundlichkeit aufrufen! Wie passt das zusammen?
Wenn es Dich anstrengt ständig freundlich zu sein, zu lächeln, zu nicken, in die Augen zu sehen, Ja zu sagen, Deine Meinung & Gedanken hinunterzuschlucken, dann sei zur Abwechslung mal freundlich zu Dir und sei "unfreundlich"; nein, nicht rüpelhaft, einfach "neutral".
Hochbegabte halten sich häufig zurück, um nicht auf Unverständnis zu stoßen. Und gerade bei Hochsensiblen kann das Bedürfnis nach Harmonie so weit führen, dass man sich selbst darüber vergißt und sich Verhaltensweisen angewöhnt oder Aus- und Zusagen macht, die dem eigenen Naturel im Grunde nicht entsprechen.
Das macht den Alltag anstrengend, weil Energie aufgewendet werden muss, um gegen das natürliche Verhalten zu handeln. Im Laufe der Zeit werden diese Handlungsweisen - und damit der Energieaufwand - als normal angesehen, so dass man sich dessen gar nicht mehr bewusst ist, aber unterbewußt weiterhin unter der Anstrengung leidet.
Wo bist Du "unnötig freundlich"? Spare Dir ein paar Freundlichkeiten und spare Dir Energie!
Wenn es Dich anstrengt ständig freundlich zu sein, zu lächeln, zu nicken, in die Augen zu sehen, Ja zu sagen, Deine Meinung & Gedanken hinunterzuschlucken, dann sei zur Abwechslung mal freundlich zu Dir und sei "unfreundlich"; nein, nicht rüpelhaft, einfach "neutral".
Hochbegabte halten sich häufig zurück, um nicht auf Unverständnis zu stoßen. Und gerade bei Hochsensiblen kann das Bedürfnis nach Harmonie so weit führen, dass man sich selbst darüber vergißt und sich Verhaltensweisen angewöhnt oder Aus- und Zusagen macht, die dem eigenen Naturel im Grunde nicht entsprechen.
Das macht den Alltag anstrengend, weil Energie aufgewendet werden muss, um gegen das natürliche Verhalten zu handeln. Im Laufe der Zeit werden diese Handlungsweisen - und damit der Energieaufwand - als normal angesehen, so dass man sich dessen gar nicht mehr bewusst ist, aber unterbewußt weiterhin unter der Anstrengung leidet.
Wo bist Du "unnötig freundlich"? Spare Dir ein paar Freundlichkeiten und spare Dir Energie!
Dienstag, 2. August 2011
Entspannter Alltag für Hochsensible
Die Klienten-Erkenntnis des Tages war:
Es ist allein eine Frage von innerer Arbeit & Einstellung mit Hochsensibilität klar zu kommen.
Natürlich lassen sich Maßnahmen ergreifen, (über)reizenden Situationen aus dem Wege zu gehen. Aber belastende Situationen - wie z.B. Licht, Lärm oder soziale Kontakte - ständig zu vermeiden, ist langfristig keine gangbare Lösung für den Alltag. Das sind Erst-Maßnahmen, um wieder einen inneren Kontakt herzustellen.
Für eine zukunftsträchtige Lösung gilt es vielmehr an sich und seiner inneren Ausgeglichenheit zu arbeiten, so dass die äußeren Reize einem nicht mehr so viel anhaben können.
Diese innere Ausgeglichenheit in Kombination mit dem Beachten der eigenen Grenzen führt zu einer langfristig gesunden Basis für einen enstpanntes Leben als Hochsensibler.
Es ist allein eine Frage von innerer Arbeit & Einstellung mit Hochsensibilität klar zu kommen.
Natürlich lassen sich Maßnahmen ergreifen, (über)reizenden Situationen aus dem Wege zu gehen. Aber belastende Situationen - wie z.B. Licht, Lärm oder soziale Kontakte - ständig zu vermeiden, ist langfristig keine gangbare Lösung für den Alltag. Das sind Erst-Maßnahmen, um wieder einen inneren Kontakt herzustellen.
Für eine zukunftsträchtige Lösung gilt es vielmehr an sich und seiner inneren Ausgeglichenheit zu arbeiten, so dass die äußeren Reize einem nicht mehr so viel anhaben können.
Diese innere Ausgeglichenheit in Kombination mit dem Beachten der eigenen Grenzen führt zu einer langfristig gesunden Basis für einen enstpanntes Leben als Hochsensibler.
Sonntag, 10. Juli 2011
Hochsensibel? 10 Hinweise
10 Aussagen, die auf Hochsensibilität hinweisen können:
- Von intensiven Außenreizen (grelles Licht, starke Gerüche, grober Stoff auf der Haut etc.) fühle ich mich leicht überwältigt.
- Ich scheine besonders schmerzempfindlich zu sein.
- Ich habe das Gefühl, auf die Einnahme/Anwendung von Lebensmitteln oder Arzneimitteln besonders empflindlich zu reagieren.
- Ich bemerke und genieße feine Gerüche, Geschmäcker, Klänge oder Kunstwerke.
- Ich erschrecke leicht.
- Ich bemerke scheinbar mehr Details in meinem Umfeld als andere Menschen.
- Es bringt mich durcheinander, wenn ich in kurzer Zeit vieles zu erledigen habe.
- Veränderungen in meinem Leben bringen mich durcheinander.
- Wenn ich in einen Raum komme, nehme ich die Stimmung gleich auf.
- Ich bin ein guter Zuhörer; Menschen kommen zu mir mit ihren Problemen.
Dienstag, 14. Juni 2011
Highmat goes Gassi
Spaziergang für Hochbegabte, Hochsensible, Aspies - mit oder ohne Hund
Lust auf ein zwangloses Treffen mit Gleichgesinnten? Kein Hundezwang, kein Redezwang, kein Gruppenzwang. Genieße einfach einen gemächlichen Spaziergang an frischer Luft, mit der Möglichkeit für Kennenlernen, Austausch & Gespräche - und wenn Du nicht reden magst, gibt es in jedem Fall einen süßen Mops zum Beobachten, Anhimmeln und Beschmunzeln.
Termin: Donnerstag 30.06. um 18h
Dauer: 30-60 Minuten
Ort: München, Obergiesing
Treffpunkt: Deisenhofener Str. / Ecke Rotwandstraße, an der Walter-Apotheke (Deisenhofener Straße 46). U2 Untersbergstraße
Das Treffen findet bei jedem Wetter statt, der Hund muss ja raus.
Mein Mops Bo & ich freuen uns auf Deine Begleitung!
Lust auf ein zwangloses Treffen mit Gleichgesinnten? Kein Hundezwang, kein Redezwang, kein Gruppenzwang. Genieße einfach einen gemächlichen Spaziergang an frischer Luft, mit der Möglichkeit für Kennenlernen, Austausch & Gespräche - und wenn Du nicht reden magst, gibt es in jedem Fall einen süßen Mops zum Beobachten, Anhimmeln und Beschmunzeln.Termin: Donnerstag 30.06. um 18h
Dauer: 30-60 Minuten
Ort: München, Obergiesing
Treffpunkt: Deisenhofener Str. / Ecke Rotwandstraße, an der Walter-Apotheke (Deisenhofener Straße 46). U2 Untersbergstraße
Das Treffen findet bei jedem Wetter statt, der Hund muss ja raus.
Mein Mops Bo & ich freuen uns auf Deine Begleitung!
Mittwoch, 8. Juni 2011
... zum Fühlen
Lösch mir die Augen aus: ich kann dich sehn,
wirf mir die Ohren zu: ich kann dich hören,
und ohne Füße kann ich zu dir gehn,
und ohne Mund noch kann ich dich beschwören.
Brich mir die Arme ab, ich fasse dich
mit meinem Herzen wie mit einer Hand,
halt mir das Herz zu, und mein Hirn wird schlagen,
und wirfst du in mein Hirn den Brand,
so werd ich dich auf meinem Blute tragen.
Rainer Maria Rilke, Sommer/Herbst 1899
wirf mir die Ohren zu: ich kann dich hören,
und ohne Füße kann ich zu dir gehn,
und ohne Mund noch kann ich dich beschwören.
Brich mir die Arme ab, ich fasse dich
mit meinem Herzen wie mit einer Hand,
halt mir das Herz zu, und mein Hirn wird schlagen,
und wirfst du in mein Hirn den Brand,
so werd ich dich auf meinem Blute tragen.
Rainer Maria Rilke, Sommer/Herbst 1899
Dienstag, 24. Mai 2011
Pressemitteilung: Heimat für Grips & Gefühle jenseits der Norm
München, 23.05.2011 | Die Ansprache für Hochbegabte und Hochsensible - auch mit Asperger Syndrom - bedarf einer speziellen Herangehensweise. Die Schnittmengen jenseits der Norm sind jedoch größer, als man denkt.
"Heimat ist nicht nur ein Ort, es ist ein Gefühl." unter diesem Motto bietet Domenika Bolls "Highmat" Coaching für Hochbegabte und Hochsensible an, auch für Menschen mit Asperger Syndrom. Damit spricht sie Menschen an, die keiner Norm entsprechen und die in irgendeiner Form – intellektuell, emotional und/oder künstlerisch – weit über dem Durchschnitt der Bevölkerung liegen, und deren Welt damit im wahrsten Sinne des Wortes „anders“ ist. Ihre Kunden stecken bei der Selbstreflektion in einem persönlichen, beruflichen oder philosophischen Problem fest und kommen ohne Unterstützung nicht weiter, kommen nicht richtig zu sich selbst.
Bolls arbeitet seit 1996 mit Menschen in Krisensituation, zunächst nebenberuflich, dann ab 2000 in eigener Praxis. "Ich habe bereits mit Anfang 20 Menschen in Krisensituationen beraten, damals noch ehrenamtlich." erzählt Bolls zu ihrem Hintergrund "Da habe ich gemerkt, dass ich ein Talent dafür habe, mit meiner Empathie auf Menschen einzugehen und ihnen zu helfen, sich zu fokussieren."
Themen und Fragen bringt Frau Bolls mit und für den Kunden gestochen scharf auf den Punkt, gibt dabei aber keine Antworten und Lösungen vor. Sie öffnet dem Klienten vielmehr den Raum für neue eigene Perspektiven, und versetzt den Klienten durch ihre einfühlsame, humorvolle und ruhige Art in die Lage, sich die Antwort schlussendlich doch selbst zu geben.
Bolls ist als Psychosozialer Coach mit dem Schwerpunkt Hochbegabte und Hochsensible von der European Coaching Association zertifiziert.
Hochbegabung hat viele Gesichter. Ab einem IQ von 130 gilt ein Mensch als hochbegabt, wobei sich Hochbegabung für Bolls nicht primär in Ergebnissen von Intelligenztests zeigt, sondern vielmehr in der Fähigkeit, schneller, weiter, kreativer und vielschichtiger zu denken als der Durchschnittsbürger.
Für die Förderung hochbegabte Kinder gibt es dank engagierter Elterninitiativen mittlerweile ein steigendes Angebot. Anlaufstellen für hochbegabte Erwachsene sind hingegen rar, obwohl der Beratungsbedarf mit der Volljährigkeit für viele erst auftritt. Daher stechen zertifizierte Coaches mit diesem Schwerpunkt aus der breiten Masse der Berater und Coaches noch immer hervor.
Hochsensibilität ist ein von der US-amerikanischen Psychologin Elaine Aron 1997 geprägtes und damit noch sehr junges psychisches Phänomen, bei dem Betroffene stärker als der Bevölkerungsdurchschnitt auf Reize reagieren, da weniger Sinneseindrücke aus der Wahrnehmung herausgefiltert werden können. Hier zeigen sich Parallelen zur Hochbegabung, wie es ein Zitat der hochbegabten Andrea Brackmann schön beschreibt: „Stark vereinfacht gesagt bedeutet Hochbegabung mehr von allem: mehr denken, mehr fühlen und mehr wahrnehmen.“
Die eingeschränkte Fähigkeit Reize aus der Wahrnehmung herauszufiltern ist zudem eines der am meisten verbreiteten Symptome beim sogenannten Asperger-Autismus. Sowohl die Auswirkungen von Hochbegabung als auch die von Hochsensibilität weisen Schnittmengen mit den Symptomen des Autismusspektrums auf. "Die Schnittmengen im Erleben von Hochbegabten, Hochsensible und Asperger-Syndrom sind größer als man auf den ersten Blick denken mag." fasst Bolls zusammen. "Autismus geht ja wahrlich nicht immer mit einer geistigen Behinderung einher, so wie es viele Menschen glauben." erklärt sie weiter. "Es gibt sehr viele Hochsensible und auch Hochbegabte unter den Autisten."
Den Aspekt des Autismusspektrums hat Frau Bolls aus persönlichem Interesse mit in ihre Arbeit eingebracht. "In der Symptombeschreibung des Asperger-Syndroms erkenne ich mich in vielen Punkten wieder, wenn auch nicht im diagnostizierbaren Maße." erklärt sie ihr Interesse. "Ich weiß daher um die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Asperger-Syndrom und bin darauf vorbereitet, meine Arbeit an ihren individuellen Ansprüchen auszurichten."
Sich mit einer unüblichen Wahrnehmung in der Welt einpassen zu müssen, kann sowohl beruflich wie privat zu Problemen führen, die sich vor allem in Unterforderung, Überreizung, Depressionen und Burnout manifestieren können."
"Das habe auch ich auf meinem Lebensweg erfahren müssen. Ich denke, dass es viele hochsensible Menschen gibt, die das noch gar nicht so benennen können. So erging es mir selber anfangs ja auch!" schildert Bolls von ihren Erfahrungen. "Ich habe mich nur immer gewundert, warum für mich vieles viel anstrengender war, als für andere, z.B. das Zusammensein mit anderen Menschen, Geräuschkulissen, das Arbeitsleben. Zu erfahren, dass es dafür einen Grund und einen Namen gibt, war eine große Erleichterung. Heute weiß ich damit umzugehen und mein Leben meinen Bedürfnissen anzupassen."
Marc Steinbach, Steuerberater aus München berichtet: "Mit den ersten Anzeichen eines Burn-Outs habe ich mich an Domenika gewandt. Mein Ziel war es, die getrübte Selbstreflexion zusammen mit einem Sparrings-Partner wieder klarer werden zu lassen und endlich einen Weg zu finden, der wirklich für mein Ich passend ist. Sie half mir, praxistaugliche und wirklich umsetzbare Möglichkeiten wiederzuerkennen. Sie ermutigt und ermuntert, fordert aber auch das persönliche Engagement zur Veränderung."
Coaching ist keine Psychotherapie, sondern ein kurzer Veränderungsprozess, der der persönlichen Weiterentwicklung in Entscheidungs-, Problem- oder Krisensituationen dient. "Ich arbeite lösungsorientiert durch die Förderung der Stärken und Ressourcen meiner Klienten. Bei einem Coachingprozess ist es unabdingbar, dass die Chemie zwischen Coach und Klient stimmt." weiß Bolls zu berichten "Man muss die gleiche Sprache sprechen, um Ziele definieren und erreichen zu können."
Daher kommen für die Fortbildung zum psychosozialen Coach mit dem Schwerpunkt Hochbegabte und Hochsensible, die von der European Coaching Association zertifiziert ist, auch nur solche Personen in Frage, die selber in jene Gruppe fallen. "Diese Aus- und Weiterbildung für hochbegabte Menschen basiert im Wesentlichen auf der persönlichen und hb/hsp-spezifischen Qualifikation eines Coaches, um den besonderen Anforderungen von hochbegabten und hochsensiblen Menschen gerecht werden zu können." erklärt die Ausbilderin Anne Piegsda ihr Konzept.
"Dadurch, dass Coaching ein überschaubarer kompakter Veränderungsprozess ist, kommen Klienten aus ganz Deutschland und auch Österreich zu mir nach München. Dank moderner Medien, wie E-Mail und Skype, lassen sich auch die größten Entfernungen überbrücken, aber München ist immer eine Reise wert, so wie die Heimreise zu sich selbst."
Informationen erhalten Sie unter: www.hochbegabt-coaching.de
Pressekontakt:
Highmat Coaching
Ulrike Domenika Bolls
Deisenhofener Str. 38
81539 München
089 - 92 58 74 37
http://www.hochbegabt-coaching.de/PM-Grips-und-Gefuehle.html
Firmenbeschreibung:
Highmat ist ein eingetragenes Markenzeichen.
Die Bildrechte liegen bei Ulrike Domenika Bolls.
"Heimat ist nicht nur ein Ort, es ist ein Gefühl." unter diesem Motto bietet Domenika Bolls "Highmat" Coaching für Hochbegabte und Hochsensible an, auch für Menschen mit Asperger Syndrom. Damit spricht sie Menschen an, die keiner Norm entsprechen und die in irgendeiner Form – intellektuell, emotional und/oder künstlerisch – weit über dem Durchschnitt der Bevölkerung liegen, und deren Welt damit im wahrsten Sinne des Wortes „anders“ ist. Ihre Kunden stecken bei der Selbstreflektion in einem persönlichen, beruflichen oder philosophischen Problem fest und kommen ohne Unterstützung nicht weiter, kommen nicht richtig zu sich selbst.
Bolls arbeitet seit 1996 mit Menschen in Krisensituation, zunächst nebenberuflich, dann ab 2000 in eigener Praxis. "Ich habe bereits mit Anfang 20 Menschen in Krisensituationen beraten, damals noch ehrenamtlich." erzählt Bolls zu ihrem Hintergrund "Da habe ich gemerkt, dass ich ein Talent dafür habe, mit meiner Empathie auf Menschen einzugehen und ihnen zu helfen, sich zu fokussieren."
Themen und Fragen bringt Frau Bolls mit und für den Kunden gestochen scharf auf den Punkt, gibt dabei aber keine Antworten und Lösungen vor. Sie öffnet dem Klienten vielmehr den Raum für neue eigene Perspektiven, und versetzt den Klienten durch ihre einfühlsame, humorvolle und ruhige Art in die Lage, sich die Antwort schlussendlich doch selbst zu geben.
Bolls ist als Psychosozialer Coach mit dem Schwerpunkt Hochbegabte und Hochsensible von der European Coaching Association zertifiziert.
Hochbegabung hat viele Gesichter. Ab einem IQ von 130 gilt ein Mensch als hochbegabt, wobei sich Hochbegabung für Bolls nicht primär in Ergebnissen von Intelligenztests zeigt, sondern vielmehr in der Fähigkeit, schneller, weiter, kreativer und vielschichtiger zu denken als der Durchschnittsbürger.
Für die Förderung hochbegabte Kinder gibt es dank engagierter Elterninitiativen mittlerweile ein steigendes Angebot. Anlaufstellen für hochbegabte Erwachsene sind hingegen rar, obwohl der Beratungsbedarf mit der Volljährigkeit für viele erst auftritt. Daher stechen zertifizierte Coaches mit diesem Schwerpunkt aus der breiten Masse der Berater und Coaches noch immer hervor.
Hochsensibilität ist ein von der US-amerikanischen Psychologin Elaine Aron 1997 geprägtes und damit noch sehr junges psychisches Phänomen, bei dem Betroffene stärker als der Bevölkerungsdurchschnitt auf Reize reagieren, da weniger Sinneseindrücke aus der Wahrnehmung herausgefiltert werden können. Hier zeigen sich Parallelen zur Hochbegabung, wie es ein Zitat der hochbegabten Andrea Brackmann schön beschreibt: „Stark vereinfacht gesagt bedeutet Hochbegabung mehr von allem: mehr denken, mehr fühlen und mehr wahrnehmen.“
Die eingeschränkte Fähigkeit Reize aus der Wahrnehmung herauszufiltern ist zudem eines der am meisten verbreiteten Symptome beim sogenannten Asperger-Autismus. Sowohl die Auswirkungen von Hochbegabung als auch die von Hochsensibilität weisen Schnittmengen mit den Symptomen des Autismusspektrums auf. "Die Schnittmengen im Erleben von Hochbegabten, Hochsensible und Asperger-Syndrom sind größer als man auf den ersten Blick denken mag." fasst Bolls zusammen. "Autismus geht ja wahrlich nicht immer mit einer geistigen Behinderung einher, so wie es viele Menschen glauben." erklärt sie weiter. "Es gibt sehr viele Hochsensible und auch Hochbegabte unter den Autisten."
Den Aspekt des Autismusspektrums hat Frau Bolls aus persönlichem Interesse mit in ihre Arbeit eingebracht. "In der Symptombeschreibung des Asperger-Syndroms erkenne ich mich in vielen Punkten wieder, wenn auch nicht im diagnostizierbaren Maße." erklärt sie ihr Interesse. "Ich weiß daher um die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Asperger-Syndrom und bin darauf vorbereitet, meine Arbeit an ihren individuellen Ansprüchen auszurichten."
Sich mit einer unüblichen Wahrnehmung in der Welt einpassen zu müssen, kann sowohl beruflich wie privat zu Problemen führen, die sich vor allem in Unterforderung, Überreizung, Depressionen und Burnout manifestieren können."
"Das habe auch ich auf meinem Lebensweg erfahren müssen. Ich denke, dass es viele hochsensible Menschen gibt, die das noch gar nicht so benennen können. So erging es mir selber anfangs ja auch!" schildert Bolls von ihren Erfahrungen. "Ich habe mich nur immer gewundert, warum für mich vieles viel anstrengender war, als für andere, z.B. das Zusammensein mit anderen Menschen, Geräuschkulissen, das Arbeitsleben. Zu erfahren, dass es dafür einen Grund und einen Namen gibt, war eine große Erleichterung. Heute weiß ich damit umzugehen und mein Leben meinen Bedürfnissen anzupassen."
Marc Steinbach, Steuerberater aus München berichtet: "Mit den ersten Anzeichen eines Burn-Outs habe ich mich an Domenika gewandt. Mein Ziel war es, die getrübte Selbstreflexion zusammen mit einem Sparrings-Partner wieder klarer werden zu lassen und endlich einen Weg zu finden, der wirklich für mein Ich passend ist. Sie half mir, praxistaugliche und wirklich umsetzbare Möglichkeiten wiederzuerkennen. Sie ermutigt und ermuntert, fordert aber auch das persönliche Engagement zur Veränderung."
Coaching ist keine Psychotherapie, sondern ein kurzer Veränderungsprozess, der der persönlichen Weiterentwicklung in Entscheidungs-, Problem- oder Krisensituationen dient. "Ich arbeite lösungsorientiert durch die Förderung der Stärken und Ressourcen meiner Klienten. Bei einem Coachingprozess ist es unabdingbar, dass die Chemie zwischen Coach und Klient stimmt." weiß Bolls zu berichten "Man muss die gleiche Sprache sprechen, um Ziele definieren und erreichen zu können."
Daher kommen für die Fortbildung zum psychosozialen Coach mit dem Schwerpunkt Hochbegabte und Hochsensible, die von der European Coaching Association zertifiziert ist, auch nur solche Personen in Frage, die selber in jene Gruppe fallen. "Diese Aus- und Weiterbildung für hochbegabte Menschen basiert im Wesentlichen auf der persönlichen und hb/hsp-spezifischen Qualifikation eines Coaches, um den besonderen Anforderungen von hochbegabten und hochsensiblen Menschen gerecht werden zu können." erklärt die Ausbilderin Anne Piegsda ihr Konzept.
"Dadurch, dass Coaching ein überschaubarer kompakter Veränderungsprozess ist, kommen Klienten aus ganz Deutschland und auch Österreich zu mir nach München. Dank moderner Medien, wie E-Mail und Skype, lassen sich auch die größten Entfernungen überbrücken, aber München ist immer eine Reise wert, so wie die Heimreise zu sich selbst."
Informationen erhalten Sie unter: www.hochbegabt-coaching.de
Pressekontakt:
Highmat Coaching
Ulrike Domenika Bolls
Deisenhofener Str. 38
81539 München
089 - 92 58 74 37
http://www.hochbegabt-coaching.de/PM-Grips-und-Gefuehle.html
Firmenbeschreibung:
Highmat ist ein eingetragenes Markenzeichen.
Die Bildrechte liegen bei Ulrike Domenika Bolls.
Montag, 16. Mai 2011
Dienstag, 3. Mai 2011
Synästhesie im Gehirn
Warum sehen manche Menschen Töne oder Zahlen als Farben? Schon lange versuchen Forscher das Rätsel der Synästhesie zu lösen. Nun haben sie neue Hinweise entdeckt.
"Synästheten haben ein komplett anderes Gehirn", wie mit moderner MRT Aufnahmen Forscher nun herausgefunden haben. "Es ist anders aufgebaut, viel stärker vernetzt. Es gibt viel mehr zentrale Knoten, die mit anderen Gebieten des Gehirns kommunizieren."
Die neuen Befunde einer insgesamt viel höheren Vernetzung lassen alles in einem anderen Licht erscheinen. Etwa die Frage danach, warum es so viele unterschiedliche Synästhesien gibt.
Der ganze Artikel bei Welt Online
"Synästheten haben ein komplett anderes Gehirn", wie mit moderner MRT Aufnahmen Forscher nun herausgefunden haben. "Es ist anders aufgebaut, viel stärker vernetzt. Es gibt viel mehr zentrale Knoten, die mit anderen Gebieten des Gehirns kommunizieren."
Die neuen Befunde einer insgesamt viel höheren Vernetzung lassen alles in einem anderen Licht erscheinen. Etwa die Frage danach, warum es so viele unterschiedliche Synästhesien gibt.
Der ganze Artikel bei Welt Online
Donnerstag, 28. April 2011
SMS-Gefühle
54323 = :)
534243 = :(
Zu diesem Ergebnis kamen laut jetzt Focus Würzburger Psychologen. Sie ließen Probanden diese Nummern wählen. Die erste bewerteten die Teilnehmer als angenehm, die zweite als unangenehm. Nun wird gemutmaßt, dass die Nummer unterbewusst in SMS-Abkürzungen übersetzt wurden, wonach das erste Wort "Liebe" ergibt, das zweite "Leiche".
Ob das Buchstabieren auf einer Handy-Tastatur wirklich unterbewusst wirkt, möchte ich anzweifeln, was aber vielleicht auch daran liegt, dass ich selber sehr wenig simse und heutzutage schon gar nicht mehr mit den Buchstabentasten, sondern komfortabel auf einer virtuellen Smart-Phone-Tastatur.
Es wäre interessant ob die Probanden auch Hochsensible waren. Denn für mich als Synästhetikerin spielt vielmehr die Kombination der unterschiedlichen Gefühle, die die Ziffern bei mir hinterlassen, eine Rolle. Zudem ist die Reihenfolge 5-4-3-2 allein schon optisch viel bekannter, und damit angenehmer, als die "wirre" Reihenfolge der "Leiche".
Na, ich kann das Ergebnis verstehen, die warmen 323 am Ende, hmmmm :)
Nachtrag: Hier wissenschaftliche Infos zur Untersuchung
534243 = :(
Zu diesem Ergebnis kamen laut jetzt Focus Würzburger Psychologen. Sie ließen Probanden diese Nummern wählen. Die erste bewerteten die Teilnehmer als angenehm, die zweite als unangenehm. Nun wird gemutmaßt, dass die Nummer unterbewusst in SMS-Abkürzungen übersetzt wurden, wonach das erste Wort "Liebe" ergibt, das zweite "Leiche".
Ob das Buchstabieren auf einer Handy-Tastatur wirklich unterbewusst wirkt, möchte ich anzweifeln, was aber vielleicht auch daran liegt, dass ich selber sehr wenig simse und heutzutage schon gar nicht mehr mit den Buchstabentasten, sondern komfortabel auf einer virtuellen Smart-Phone-Tastatur.
Es wäre interessant ob die Probanden auch Hochsensible waren. Denn für mich als Synästhetikerin spielt vielmehr die Kombination der unterschiedlichen Gefühle, die die Ziffern bei mir hinterlassen, eine Rolle. Zudem ist die Reihenfolge 5-4-3-2 allein schon optisch viel bekannter, und damit angenehmer, als die "wirre" Reihenfolge der "Leiche".
Na, ich kann das Ergebnis verstehen, die warmen 323 am Ende, hmmmm :)
Nachtrag: Hier wissenschaftliche Infos zur Untersuchung
Freitag, 15. April 2011
Grenzensprengende Forderung
Ich bin hochsensibel, also nur eine begrenzte Zeit des Tages belastbar.
Ich bin hochbegabt, also möchte ich in dieser begrenzten Zeit gefordert sein.
Kein Wunder, dass ich nie irgendwo reinpasste.
Ich bin hochbegabt, also möchte ich in dieser begrenzten Zeit gefordert sein.
Kein Wunder, dass ich nie irgendwo reinpasste.
Freitag, 8. April 2011
Investition Burnout
Im aktuellen Focus ist dieser Cartoon abgedruckt: Ein Mann hockt an einer Bar, der Barkeeper fragt: "Zahlen?". Der Herr antwortet: "Ich fürchte ich kann nicht..." und öffnet dem wütenden Barkeeper sein Portemonnaie, aus dem eine kleine, schwarze Wolke entpufft, "Burn Out!..." ergänzt er.
Der Cartoon zeigt uns, wie aktuell das Thema Burnout derzeit ist; Bei Hochbegabten und Hochsensiblen entsteht er in der Regel durch Unterforderung und/ oder Überreizung.
Aber der Cartoon zeigt - sicherlich ungewollt - zudem noch den Zusammenhang zwischen Burnout und Finanzen.
Ein Burnout ist keine Ausrede für klamme Finanzen, aber es kann ein Auslöser sein. Denn ein Burnout bringt unweigerlich die Frage mit "Was will ich im Leben?", deren Antwort häufig zur Idee eines beruflichen Neubeginns, und damit einer finanziellen Einschränkung führt.
Verschärft ist die Situation für Selbstständige, weil dort nämlich ein Burnout auch immer einen unmittelbaren, massiven Verdienstausfall mit sich bringt, wodurch die Existenzangst auch schnell mit im Boote sitzt und die Burnout Symptome noch bestärkt. Ein Teufelskreis.
Also ist ein Burnout für viele eine Gradwanderung zwischen Erholen, Veränderungen & finanziellen Überleben. In welchen Bereichen kann ich mich fordern? Wie kann ich mit den intensiven Reizen besser umgehen? Und wie kann ich diese Maßnahmen in mein Berufs-, Privat- und Finanzleben integrieren?
Es gilt den goldenen Mittelweg zu finden, der den Weg zur inneren Heimat wieder öffnet und gleichzeitig genug Raum gibt, um die alten Strukturen zu ändern. Eine Investition für's Leben!
Der Cartoon zeigt uns, wie aktuell das Thema Burnout derzeit ist; Bei Hochbegabten und Hochsensiblen entsteht er in der Regel durch Unterforderung und/ oder Überreizung.
Aber der Cartoon zeigt - sicherlich ungewollt - zudem noch den Zusammenhang zwischen Burnout und Finanzen.
Ein Burnout ist keine Ausrede für klamme Finanzen, aber es kann ein Auslöser sein. Denn ein Burnout bringt unweigerlich die Frage mit "Was will ich im Leben?", deren Antwort häufig zur Idee eines beruflichen Neubeginns, und damit einer finanziellen Einschränkung führt.
Verschärft ist die Situation für Selbstständige, weil dort nämlich ein Burnout auch immer einen unmittelbaren, massiven Verdienstausfall mit sich bringt, wodurch die Existenzangst auch schnell mit im Boote sitzt und die Burnout Symptome noch bestärkt. Ein Teufelskreis.
Also ist ein Burnout für viele eine Gradwanderung zwischen Erholen, Veränderungen & finanziellen Überleben. In welchen Bereichen kann ich mich fordern? Wie kann ich mit den intensiven Reizen besser umgehen? Und wie kann ich diese Maßnahmen in mein Berufs-, Privat- und Finanzleben integrieren?
Es gilt den goldenen Mittelweg zu finden, der den Weg zur inneren Heimat wieder öffnet und gleichzeitig genug Raum gibt, um die alten Strukturen zu ändern. Eine Investition für's Leben!
Montag, 21. März 2011
Ingredienzien fühlen
In meiner Arbeit treffe ich öfter auf die Aussage „Ja, ich fühle eine Menge! Aber nur weil ich viel fühle, weiß ich ja noch lange nicht immer, was es ist, was ich da fühle.“
Genau, denn in der Regel ist das, was wir fühlen, ein Konglomerat von mehreren Gefühlen, in unterschiedlichen Nuancen, Abstufungen und Mischverhältnissen.
Da es aber oft sehr viel einfacher ist, mit den Gefühlen umzugehen, wenn man sie identifizieren kann, lohnt es sich zu üben, aus welchen Gefühlen genau solch ein Gefühlscocktail besteht.
Eine Methode dazu ist, die „puren Gefühle“ zu fühlen. Denn wenn man die Bestandteile an sich kennt, ist es einfacher sie im Getümmel wiederzuerkennen.
Zum Üben aus der breiten Palette an Gefühlenein einzelnes Gefühl herauspicken, z.B. Freude, Offenheit oder Enttäuschung, und jenes so intensiv fühlen, wie es möglich ist.
Mit der Zeit verbessert sich so die Kenntnis um die eigene Gefühlswelt und damit die Möglichkeit, mit ihnen umzugehen.
Sonntag, 13. März 2011
Plädoyer fürs Alleinsein
Schon als Kind fand ich es erstrebenswert, mit mir allein sein zu können. Heute, mit dem Wissen um meine Hochsensibilität, weiß ich besser einzuordnen, dass diese Zeiten des Alleinseins überlebenswichtig für meine mentale Verfassung waren und immernoch sind.
Vorweg: Man beachte den Unterschied zwischen Alleinsein und Einsamkeit. Einsam kann man auch auf einer vollen Party sein. Alleine kann man nur alleine sein.
Alleinsein wird häufig als "Zurückgezogenheit" betitelt und unterstellt, dass der Zustand der Gemeinsamkeit der Normalzustand sei, das Alleinsein eine Ausnahmeerscheinung.
Klar, der Mensch ist ein soziales Wesen, aber heutzutage ist es häufig schon ein Gemeinsamkeits-Zwang. Es gilt eher als uncool mal allein zu sein oder nur sein zu wollen. Viele nutzen, nachdem sie den ganzen Tag mit Menschen im Arbeitsleben zu tun hatten, den Fernseher, das Radio, das Internet, um auch zuhause mit Menschen in Kontakt zu sein.
Versteh' mich nicht falsch, ich nutze diese Medien auch alle und sehr intensiv teilweise. Aber wenn sie nur zur Ablenkung genutzt werden, damit ja nicht das Gefühl aufkommt, allein zu sein, aus Angst davor, wen man dort treffen könnte, verliert man ein Stück Identität; das Gefühl für sich selbst. Denn Du bist mehr als nur die Kollegin von... oder der Freund von.... Du bist Du!
Und ich lade Dich ein: Genieße Dich alleine!
Vorweg: Man beachte den Unterschied zwischen Alleinsein und Einsamkeit. Einsam kann man auch auf einer vollen Party sein. Alleine kann man nur alleine sein.
Alleinsein wird häufig als "Zurückgezogenheit" betitelt und unterstellt, dass der Zustand der Gemeinsamkeit der Normalzustand sei, das Alleinsein eine Ausnahmeerscheinung.
Klar, der Mensch ist ein soziales Wesen, aber heutzutage ist es häufig schon ein Gemeinsamkeits-Zwang. Es gilt eher als uncool mal allein zu sein oder nur sein zu wollen. Viele nutzen, nachdem sie den ganzen Tag mit Menschen im Arbeitsleben zu tun hatten, den Fernseher, das Radio, das Internet, um auch zuhause mit Menschen in Kontakt zu sein.
Versteh' mich nicht falsch, ich nutze diese Medien auch alle und sehr intensiv teilweise. Aber wenn sie nur zur Ablenkung genutzt werden, damit ja nicht das Gefühl aufkommt, allein zu sein, aus Angst davor, wen man dort treffen könnte, verliert man ein Stück Identität; das Gefühl für sich selbst. Denn Du bist mehr als nur die Kollegin von... oder der Freund von.... Du bist Du!
Und ich lade Dich ein: Genieße Dich alleine!
Freitag, 4. März 2011
Ruhe im Regal!
Eine kleine Anekdote aus dem Hochsensiblen Leben:
Ich sortiere Bücher nach der Rückenfarbe der Buchrücken, und innerhalb dessen so möglich nach Größe. Denn sonst sind sie mir "zu laut" im Regal.
"Dann musst Du aber gut wissen, wie deine Bücher aussehen, wenn du ein bestimmtes suchst!" staunt Anne, die die ihren nach Themengebieten sortiert hat. Ja, das tue ich. Bücher sind bei mir im Kopf visuell nach Covern gespeichert.
Ebenso wie einst in einem regerischen Urlaub, in dem wir zum Zeitvertreib ein Puzzel begannen. Aber das wurde mir auch bald zu laut, mit seinen vielen Teilen.
Ich nenne das mal visuelle Lautstärke.
Ich sortiere Bücher nach der Rückenfarbe der Buchrücken, und innerhalb dessen so möglich nach Größe. Denn sonst sind sie mir "zu laut" im Regal.
"Dann musst Du aber gut wissen, wie deine Bücher aussehen, wenn du ein bestimmtes suchst!" staunt Anne, die die ihren nach Themengebieten sortiert hat. Ja, das tue ich. Bücher sind bei mir im Kopf visuell nach Covern gespeichert.
Ebenso wie einst in einem regerischen Urlaub, in dem wir zum Zeitvertreib ein Puzzel begannen. Aber das wurde mir auch bald zu laut, mit seinen vielen Teilen.
Ich nenne das mal visuelle Lautstärke.
Sonntag, 27. Februar 2011
Lie for life
Eine Untersuchung der Universität von Virginia ergab: Akademiker lügen häufiger als andere Menschne, weil sie die Technik des Lügens souveräner zu handhaben wissen. Zum geschmeidigen Lügen benötigt man demnach ein hohes Maß an Intelligenz und Abstraktionsvermögen, letztlich auch einen gesunden Zweifel an der seligmachenden Natur der Wahrhaftigkeit. (Quelle: Süddeutsche Zeitung 26./27.02.11)
Es spielt für mich jetzt keine Rolle, ob damit große Lügen gemeint sind, oder die kleinen sozialfreundlichen, für das gesellschaftliche Miteinander.
Mich brachte dieser Ausschnitt jedoch auf den Gedanken, ob man als hochbegabter & hochsensibler Mensch in dieser Gesellschaft nicht geradezu gezwungen ist häufiger zu lügen, oder vielmehr nicht seine Wahrheit zu sagen, um von den anderen überhaupt verstanden zu werden?
Das Downsizen der eigenen Wahrheit in allgemein verständliche Worte & Gedankengänge.
Lügen ist in diesem Falle einfach ein Tool, um sich das Leben leichter zu machen, das einem mehr Zeit für die wirklich relevanten Dinge verschafft; ein probates Mittel, oder?
Es spielt für mich jetzt keine Rolle, ob damit große Lügen gemeint sind, oder die kleinen sozialfreundlichen, für das gesellschaftliche Miteinander.
Mich brachte dieser Ausschnitt jedoch auf den Gedanken, ob man als hochbegabter & hochsensibler Mensch in dieser Gesellschaft nicht geradezu gezwungen ist häufiger zu lügen, oder vielmehr nicht seine Wahrheit zu sagen, um von den anderen überhaupt verstanden zu werden?
Das Downsizen der eigenen Wahrheit in allgemein verständliche Worte & Gedankengänge.
Lügen ist in diesem Falle einfach ein Tool, um sich das Leben leichter zu machen, das einem mehr Zeit für die wirklich relevanten Dinge verschafft; ein probates Mittel, oder?
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