Posts mit dem Label für Hochbegabte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label für Hochbegabte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 6. Februar 2014

Störrischer Fehler | Mind sticking mistake

Letzten Sonntag war ich bei einer Freundin zum Brunch eingeladen, wo ich außer ihr niemanden kannte. Ich nahm meinen Mut zusammen, fuhr hin und saß erst einmal schüchtern schweigend am Ende des Tisches und lauschte den Gesprächen. So hörte ich, als ein Gast die French Press Kaffeekanne bediente, das Lob einer anderen: "Schön, dass Du Dich dem Kaffee annimmst!" - 'Schön, dass Du Dich des Kaffees annimmst!' ging mir sofort das korrekte Deutsch durch den Kopf, 'Aber' dachte ich sogleich weiter, 'nicht korrigieren, hier ist das nicht angebracht.' und schluckte meinen Kommentar herunter. Doch, so unausgesprochen, ging es mir natürlich nicht aus dem Kopfe, selbst abends im Bett war der Fehler noch präsent. Vielleicht kann ich den Tab jetzt, nachdem ich es gebloggt habe, endlich schließen ;)

+ + + 

Last Sunday I was invited to brunch at a friends house where I didn't knew anyone besides her. I gathered my courage and went over to her place. In the beginning I sat shyly and quiet at the end of the table and listened to the others talking. So I was hearing, as a guest took care of the french press coffeepot, a woman complimenting him about it, using a grammatically incorrect form. Immediately the correct form popped up in my head, 'but' I continued thinking 'don't correct her, that isn't the right place.' and I swallowed down my comment. Yet, being unspoken, of course it didn't leave my head, as I was noticing at night in bed. Maybe now, that I blogged it, I might finally close the tab ;) 

Freitag, 27. Januar 2012

Mut zur Unfreundlichkeit

Freundlichkeit & Höflichkeit machen das zwischenmenschliche Miteinander leichter, angenehmer, lebenswerter. Am freudigen Freitag möchte ich dennoch zum Mut zur Unfreundlichkeit aufrufen! Wie passt das zusammen?

Wenn es Dich anstrengt
ständig freundlich zu sein, zu lächeln, zu nicken, in die Augen zu sehen, Ja zu sagen, Deine Meinung & Gedanken hinunterzuschlucken, dann sei zur Abwechslung mal freundlich zu Dir und sei "unfreundlich"; nein, nicht rüpelhaft, einfach "neutral".

Hochbegabte halten sich häufig zurück, um nicht auf Unverständnis zu stoßen. Und gerade bei Hochsensiblen kann das Bedürfnis nach Harmonie so weit führen, dass man sich selbst darüber vergißt und sich Verhaltensweisen angewöhnt oder Aus- und Zusagen macht, die dem eigenen Naturel im Grunde nicht entsprechen.

Das macht den Alltag anstrengend, weil Energie aufgewendet werden muss, um gegen das natürliche Verhalten zu handeln. Im Laufe der Zeit werden diese Handlungsweisen - und damit der Energieaufwand - als normal angesehen, so dass man sich dessen gar nicht mehr bewusst ist, aber unterbewußt weiterhin unter der Anstrengung leidet.

Wo bist Du "unnötig freundlich"? Spare Dir ein paar Freundlichkeiten und spare Dir Energie!

Dienstag, 19. Juli 2011

Entspannung für Zahlenliebhaber

Wisst ihr, wobei ich entspanne? Ich betrachte den automatisch generierten Zahlencode, im Authenticator.

Die angenehm, zufälligen Zahlenfolgen mit dem langsam sich einfärbenden Balken, das entspannt mich total :)

Wenn Du Zahlen magst, versuch's mal!

Samstag, 2. Juli 2011

8 Formen der Intelligenz

Wissen Sie, dass es mehrere Formen der Intelligenz gibt? Getestet wird i.d.R. nur auf eine der acht. Vielleicht schlummert auch in Ihnen eine Hochbegabung? Finden Sie sich in einem der Gebiete wieder?

Theorie der multiplen Intelligenzen nach Howard Gardner:
  1. Logisch-mathematische Intelligenz
  2. Sprachlich-linguistische Intelligenz
  3. Bildlich-räumliche Intelligenz
  4. Musikalisch-rhythmische Intelligenz
  5. Körperlich-kinästhetische Intelligenz
  6. Naturalistische Intelligenz
  7. Interpersonale Intelligenz
  8. Intrapersonale Intelligenz
Merkmale & Beispiele zu den einzelnen Intelligenzen finden Sie hier.

Dienstag, 14. Juni 2011

Highmat goes Gassi

Spaziergang für Hochbegabte, Hochsensible, Aspies - mit oder ohne Hund

Lust auf ein zwangloses Treffen mit Gleichgesinnten? Kein Hundezwang, kein Redezwang, kein Gruppenzwang. Genieße einfach einen gemächlichen Spaziergang an frischer Luft, mit der Möglichkeit für Kennenlernen, Austausch & Gespräche - und wenn Du nicht reden magst, gibt es in jedem Fall einen süßen Mops zum Beobachten, Anhimmeln und Beschmunzeln.

Termin: Donnerstag 30.06. um 18h
Dauer: 30-60 Minuten
Ort: München, Obergiesing
Treffpunkt: Deisenhofener Str. / Ecke Rotwandstraße, an der Walter-Apotheke (Deisenhofener Straße 46). U2 Untersbergstraße
Das Treffen findet bei jedem Wetter statt, der Hund muss ja raus.

Mein Mops Bo & ich freuen uns auf Deine Begleitung!

Mittwoch, 8. Juni 2011

... zum Fühlen

Lösch mir die Augen aus: ich kann dich sehn,
wirf mir die Ohren zu: ich kann dich hören,
und ohne Füße kann ich zu dir gehn,
und ohne Mund noch kann ich dich beschwören.
Brich mir die Arme ab, ich fasse dich
mit meinem Herzen wie mit einer Hand,
halt mir das Herz zu, und mein Hirn wird schlagen,
und wirfst du in mein Hirn den Brand,
so werd ich dich auf meinem Blute tragen.

Rainer Maria Rilke, Sommer/Herbst 1899

Hochbegabten-Dan & das Dreieck

Dienstag, 24. Mai 2011

Pressemitteilung: Heimat für Grips & Gefühle jenseits der Norm

München, 23.05.2011 | Die Ansprache für Hochbegabte und Hochsensible - auch mit Asperger Syndrom - bedarf einer speziellen Herangehensweise. Die Schnittmengen jenseits der Norm sind jedoch größer, als man denkt.

"Heimat ist nicht nur ein Ort, es ist ein Gefühl." unter diesem Motto bietet Domenika Bolls "Highmat" Coaching für Hochbegabte und Hochsensible an, auch für Menschen mit Asperger Syndrom. Damit spricht sie Menschen an, die keiner Norm entsprechen und die in irgendeiner Form – intellektuell, emotional und/oder künstlerisch – weit über dem Durchschnitt der Bevölkerung liegen, und deren Welt damit im wahrsten Sinne des Wortes „anders“ ist. Ihre Kunden stecken bei der Selbstreflektion in einem persönlichen, beruflichen oder philosophischen Problem fest und kommen ohne Unterstützung nicht weiter, kommen nicht richtig zu sich selbst.

Bolls arbeitet seit 1996 mit Menschen in Krisensituation, zunächst nebenberuflich, dann ab 2000 in eigener Praxis. "Ich habe bereits mit Anfang 20 Menschen in Krisensituationen beraten, damals noch ehrenamtlich." erzählt Bolls zu ihrem Hintergrund "Da habe ich gemerkt, dass ich ein Talent dafür habe, mit meiner Empathie auf Menschen einzugehen und ihnen zu helfen, sich zu fokussieren."

Themen und Fragen bringt Frau Bolls mit und für den Kunden gestochen scharf auf den Punkt, gibt dabei aber keine Antworten und Lösungen vor. Sie öffnet dem Klienten vielmehr den Raum für neue eigene Perspektiven, und versetzt den Klienten durch ihre einfühlsame, humorvolle und ruhige Art in die Lage, sich die Antwort schlussendlich doch selbst zu geben.

Bolls ist als Psychosozialer Coach mit dem Schwerpunkt Hochbegabte und Hochsensible von der European Coaching Association zertifiziert.

Hochbegabung hat viele Gesichter. Ab einem IQ von 130 gilt ein Mensch als hochbegabt, wobei sich Hochbegabung für Bolls nicht primär in Ergebnissen von Intelligenztests zeigt, sondern vielmehr in der Fähigkeit, schneller, weiter, kreativer und vielschichtiger zu denken als der Durchschnittsbürger.
Für die Förderung hochbegabte Kinder gibt es dank engagierter Elterninitiativen mittlerweile ein steigendes Angebot. Anlaufstellen für hochbegabte Erwachsene sind hingegen rar, obwohl der Beratungsbedarf mit der Volljährigkeit für viele erst auftritt. Daher stechen zertifizierte Coaches mit diesem Schwerpunkt aus der breiten Masse der Berater und Coaches noch immer hervor.

Hochsensibilität ist ein von der US-amerikanischen Psychologin Elaine Aron 1997 geprägtes und damit noch sehr junges psychisches Phänomen, bei dem Betroffene stärker als der Bevölkerungsdurchschnitt auf Reize reagieren, da weniger Sinneseindrücke aus der Wahrnehmung herausgefiltert werden können. Hier zeigen sich Parallelen zur Hochbegabung, wie es ein Zitat der hochbegabten Andrea Brackmann schön beschreibt: „Stark vereinfacht gesagt bedeutet Hochbegabung mehr von allem: mehr denken, mehr fühlen und mehr wahrnehmen.“

Die eingeschränkte Fähigkeit Reize aus der Wahrnehmung herauszufiltern ist zudem eines der am meisten verbreiteten Symptome beim sogenannten Asperger-Autismus. Sowohl die Auswirkungen von Hochbegabung als auch die von Hochsensibilität weisen Schnittmengen mit den Symptomen des Autismusspektrums auf. "Die Schnittmengen im Erleben von Hochbegabten, Hochsensible und Asperger-Syndrom sind größer als man auf den ersten Blick denken mag." fasst Bolls zusammen. "Autismus geht ja wahrlich nicht immer mit einer geistigen Behinderung einher, so wie es viele Menschen glauben." erklärt sie weiter. "Es gibt sehr viele Hochsensible und auch Hochbegabte unter den Autisten."

Den Aspekt des Autismusspektrums hat Frau Bolls aus persönlichem Interesse mit in ihre Arbeit eingebracht. "In der Symptombeschreibung des Asperger-Syndroms erkenne ich mich in vielen Punkten wieder, wenn auch nicht im diagnostizierbaren Maße." erklärt sie ihr Interesse. "Ich weiß daher um die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Asperger-Syndrom und bin darauf vorbereitet, meine Arbeit an ihren individuellen Ansprüchen auszurichten."

Sich mit einer unüblichen Wahrnehmung in der Welt einpassen zu müssen, kann sowohl beruflich wie privat zu Problemen führen, die sich vor allem in Unterforderung, Überreizung, Depressionen und Burnout manifestieren können."

"Das habe auch ich auf meinem Lebensweg erfahren müssen. Ich denke, dass es viele hochsensible Menschen gibt, die das noch gar nicht so benennen können. So erging es mir selber anfangs ja auch!" schildert Bolls von ihren Erfahrungen. "Ich habe mich nur immer gewundert, warum für mich vieles viel anstrengender war, als für andere, z.B. das Zusammensein mit anderen Menschen, Geräuschkulissen, das Arbeitsleben. Zu erfahren, dass es dafür einen Grund und einen Namen gibt, war eine große Erleichterung. Heute weiß ich damit umzugehen und mein Leben meinen Bedürfnissen anzupassen."

Marc Steinbach, Steuerberater aus München berichtet: "Mit den ersten Anzeichen eines Burn-Outs habe ich mich an Domenika gewandt. Mein Ziel war es, die getrübte Selbstreflexion zusammen mit einem Sparrings-Partner wieder klarer werden zu lassen und endlich einen Weg zu finden, der wirklich für mein Ich passend ist. Sie half mir, praxistaugliche und wirklich umsetzbare Möglichkeiten wiederzuerkennen. Sie ermutigt und ermuntert, fordert aber auch das persönliche Engagement zur Veränderung."

Coaching ist keine Psychotherapie, sondern ein kurzer Veränderungsprozess, der der persönlichen Weiterentwicklung in Entscheidungs-, Problem- oder Krisensituationen dient. "Ich arbeite lösungsorientiert durch die Förderung der Stärken und Ressourcen meiner Klienten. Bei einem Coachingprozess ist es unabdingbar, dass die Chemie zwischen Coach und Klient stimmt." weiß Bolls zu berichten "Man muss die gleiche Sprache sprechen, um Ziele definieren und erreichen zu können."

Daher kommen für die Fortbildung zum psychosozialen Coach mit dem Schwerpunkt Hochbegabte und Hochsensible, die von der European Coaching Association zertifiziert ist, auch nur solche Personen in Frage, die selber in jene Gruppe fallen. "Diese Aus- und Weiterbildung für hochbegabte Menschen basiert im Wesentlichen auf der persönlichen und hb/hsp-spezifischen Qualifikation eines Coaches, um den besonderen Anforderungen von hochbegabten und hochsensiblen Menschen gerecht werden zu können." erklärt die Ausbilderin Anne Piegsda ihr Konzept.

"Dadurch, dass Coaching ein überschaubarer kompakter Veränderungsprozess ist, kommen Klienten aus ganz Deutschland und auch Österreich zu mir nach München. Dank moderner Medien, wie E-Mail und Skype, lassen sich auch die größten Entfernungen überbrücken, aber München ist immer eine Reise wert, so wie die Heimreise zu sich selbst."

Informationen erhalten Sie unter: www.hochbegabt-coaching.de

Pressekontakt:
Highmat Coaching
Ulrike Domenika Bolls
Deisenhofener Str. 38
81539 München
089 - 92 58 74 37
http://www.hochbegabt-coaching.de/PM-Grips-und-Gefuehle.html

Firmenbeschreibung:
Highmat ist ein eingetragenes Markenzeichen.
Die Bildrechte liegen bei Ulrike Domenika Bolls.

Dienstag, 3. Mai 2011

Belohnung für IQ-Punkte

Der in Tests ermittelte IQ ist jetzt (noch) weniger aussagekräftig, als bisher angenommen. Psychologen der Universität Pennsylvania fanden heraus, dass die Konzentration und damit der IQ mit steigender Belohnung (z.B. Geld, Süßigkeiten) auch anstieg.
Mein Rat: Verlassen Sie sich nicht auf ein Testergebnis & belohnen Sie sich für ihre Ziele!

Freitag, 29. April 2011

Die schlauste Kneipe in München

Ein Ort für Professoren, Bildhauer und verhinderte Rockstars: Die Rheinpfalz in der Kurfürstenstraße 35 in Schwabing ist die Kneipe mit dem höchsten IQ der Stadt - behauptet zumindest der Wirt. Sympatisch allemal! Mehr in der Süddeutschen

Dienstag, 19. April 2011

Masterlehrgang für Begabungs- und Begabtenförderung

In Wien beginnt im Herbst ein Masterlehrgang (6 Sem., 120 ECTS; primäre Zielgruppe: PädagogInnen, Personen in psycho-sozialen und/oder pädag. Berufen) zum Thema Werteorientierte Begabungs- und Begabtenförderung.
Eine Info-Veranstaltung für InteressentInnen findet am 31.5.2011 statt.

Bei Interesse gibt es erste Informationen unter: http://www.schulamt.at/tibi/b_aktuelles/0/articles/2011/02/09/a3164/

HBs mit Berufserfahrung für Studie gesucht

Stefan Auerbach promoviert zurzeit an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Seine Dissertation beschäftigt sich mit den beruflichen Erfahrungen Erwachsener im Zusammenhang mit der Ressource Hochbegabung.

Für diese Interviews benötigt er aufgrund der Fragestellung der Arbeit Interviewpartner, die nachweislich hochbegabt sind, die schon in der Schule von ihrer Hochbegabung wussten und die bereits Berufserfahrung besitzen.

Kontakt hier: sauerbac@stud.uni-frankfurt.de

Samstag, 16. April 2011

Termin: Naturejobs Career Expo

Lust auf was Neues? Unterfordert?
Dann probier' es mit Highmat Coaching oder der Karrieremesse für Wissenschaftler aus den Bereichen Physik, Chemie, Medizin, Mathematik und Life Sciences, am 9. Mai 2011 in Heidelberg.

Alle Infos gibt's hier: http://www.contoo.de/c/careerexpo

Freitag, 15. April 2011

Grenzensprengende Forderung

Ich bin hochsensibel, also nur eine begrenzte Zeit des Tages belastbar.
Ich bin hochbegabt, also möchte ich in dieser begrenzten Zeit gefordert sein.
Kein Wunder, dass ich nie irgendwo reinpasste.

Samstag, 9. April 2011

Freitag, 8. April 2011

Investition Burnout

Im aktuellen Focus ist dieser Cartoon abgedruckt: Ein Mann hockt an einer Bar, der Barkeeper fragt: "Zahlen?". Der Herr antwortet: "Ich fürchte ich kann nicht..." und öffnet dem wütenden Barkeeper sein Portemonnaie, aus dem eine kleine, schwarze Wolke entpufft, "Burn Out!..." ergänzt er.
Der Cartoon zeigt uns, wie aktuell das Thema Burnout derzeit ist; Bei Hochbegabten und Hochsensiblen entsteht er in der Regel durch Unterforderung und/ oder Überreizung.

Aber der Cartoon zeigt - sicherlich ungewollt - zudem noch den Zusammenhang zwischen Burnout und Finanzen.
Ein Burnout ist keine Ausrede für klamme Finanzen, aber es kann ein Auslöser sein. Denn ein Burnout bringt unweigerlich die Frage mit "Was will ich im Leben?", deren Antwort häufig zur Idee eines beruflichen Neubeginns, und damit einer finanziellen Einschränkung führt.
Verschärft ist die Situation für Selbstständige, weil dort nämlich ein Burnout auch immer einen unmittelbaren, massiven Verdienstausfall mit sich bringt, wodurch die Existenzangst auch schnell mit im Boote sitzt und die Burnout Symptome noch bestärkt. Ein Teufelskreis.

Also ist ein Burnout für viele eine Gradwanderung zwischen Erholen, Veränderungen & finanziellen Überleben. In welchen Bereichen kann ich mich fordern? Wie kann ich mit den intensiven Reizen besser umgehen? Und wie kann ich diese Maßnahmen in mein Berufs-, Privat- und Finanzleben integrieren?
Es gilt den goldenen Mittelweg zu finden, der den Weg zur inneren Heimat wieder öffnet und gleichzeitig genug Raum gibt, um die alten Strukturen zu ändern. Eine Investition für's Leben!

Donnerstag, 24. März 2011

Sonntag, 27. Februar 2011

Lie for life

Eine Untersuchung der Universität von Virginia ergab: Akademiker lügen häufiger als andere Menschne, weil sie die Technik des Lügens souveräner zu handhaben wissen. Zum geschmeidigen Lügen benötigt man demnach ein hohes Maß an Intelligenz und Abstraktionsvermögen, letztlich auch einen gesunden Zweifel an der seligmachenden Natur der Wahrhaftigkeit. (Quelle: Süddeutsche Zeitung 26./27.02.11)

Es spielt für mich jetzt keine Rolle, ob damit große Lügen gemeint sind, oder die kleinen sozialfreundlichen, für das gesellschaftliche Miteinander.
Mich brachte dieser Ausschnitt jedoch auf den Gedanken, ob man als hochbegabter & hochsensibler Mensch in dieser Gesellschaft nicht geradezu gezwungen ist häufiger zu lügen, oder vielmehr nicht seine Wahrheit zu sagen, um von den anderen überhaupt verstanden zu werden?

Das Downsizen der eigenen Wahrheit in allgemein verständliche Worte & Gedankengänge.
Lügen ist in diesem Falle einfach ein Tool, um sich das Leben leichter zu machen, das einem mehr Zeit für die wirklich relevanten Dinge verschafft; ein probates Mittel, oder?