Heute morgen wachte ich auf und spürte, dass es ein Introvert-Tag ist; Ein Tag, an dem ich so introvertiert bin, dass ich mit meiner Umwelt am liebsten gar nicht in Kontakt trete. Daher erlaubte ich mir, alle Termine abzusagen, meine Routinen und Disziplinen heute ausfallen zu lassen, mich im Bett zu verkriechen und nur mit meinen Tieren zu reden.
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When I woke up this morning, I felt that this is an introvert-day; A day I am introverted at such a degree that I prefer not to get in touch with my enviroment at all. So I allowed myself to cancel all appointments, to skip my routines and disciplines for a day, to cuddle up in bed and only have conversations with my pets.
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Freitag, 21. Februar 2014
Donnerstag, 13. Februar 2014
Erfolgreiche Rechthaberei | Successful know-it-all
Heute war ich mutig und habe mich mit zwei Fremden zum Schachspielen getroffen. Einer kam zu spät, meinte, ich hätte in der Wegbeschreibung einen anderen Ort angegeben, mit einem ähnlichen Namen. Ich verneinte das, er beharrte drauf, wir schlossen mit "auch egal". Aber ich wäre kein Aspie, wenn ich es einfach so fallen lassen könnte! Zuhause überprüfte ich meine Beschreibung - und sie war natürlich korrekt. Da mir nicht viel an dem Kontrahenten liegt, habe ich meinen Rechthaberfimmel ausgelebt und ihm meine Befund mitgeteilt. Ahhh, tut gut!
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Today I was brave and met with two strangers for a game of chess. One of them was late, saying I gave the wrong place in the description, having mixed it up with a similar name. I denied, he insisted, we closed the issue with "doesn't matter". But I would be no aspie if I could drop it just like that! Back at home I checked my description - and of course it was correct. As I don't care much about the opponent, I fullfilled my need of being a know-it-all and informed him of my result. Ahhh, feels good!
Freitag, 2. November 2012
Freunde & Heimat | Friends & Home
Es gibt den Spruch "Heimat ist dort, wo man Dich liebt." Ich habe einige wenige Menschen, die ich als meine Freunde bezeichne, doch die meisten von ihnen wohnen verstreut. Meine engste Freundin vor Ort hat sich kürzlich verändert, so dass mir keine Freundschaft mehr möglich war. Ich befreunde mich nicht schnell, daher schmerzt es jedes Mal aufs Neue, wenn eine Beziehung auseinander geht. In dem Moment verändert sich die Heimat, das Umfeld, die inneren Vernetzungen. Und es bedarf Zeit, sich die Heimat neu zu kalibrieren.
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There is a saying "Home is where you are loved." I have some few people I call my friends, but most of them live far apart. My closest friend near me changed lately so that I couldn't support that friendship any longer. I don't find friends easily therefor it hurts every time anew when a realationship ends. When that happens the inner home changes, the surrounding, the inner cross-linkings. And it needs time to recalibrate the new home, Heimat.
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There is a saying "Home is where you are loved." I have some few people I call my friends, but most of them live far apart. My closest friend near me changed lately so that I couldn't support that friendship any longer. I don't find friends easily therefor it hurts every time anew when a realationship ends. When that happens the inner home changes, the surrounding, the inner cross-linkings. And it needs time to recalibrate the new home, Heimat.
Montag, 20. August 2012
Kein Ziel - viel Glück | No goal - much happiness
Früher wollte ich noch etwas erreichen, da war das Leben anstrengend, ich hatte ein Ziel, dem ich hinterhergelaufen bin, manchmal konnte ich es benennen, manchmal nicht. Heute habe ich nichts mehr zu erreichen, das mag das Alter bringen, die Erfahrung, die Entwicklung. In meinem Leben ist die Aussage, dass der Mensch immer ein Ziel braucht,
auf das er hinarbeiten kann, damit er sein Leben mit Sinn erfüllt,
nicht wahr. Keine Ambitionen, die es zu erfüllen gilt, keine Ziele, die über den Horizont hinausgehen, keine Arbeit. Aktiv leben, im Moment, mit Passionen, dennoch in Ruhe, Ausgeglichenheit, Erfüllung.
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I used to be in the need of gaining something in life, which used to make life exhausting, I had a goal I was heading after, sometimes I could name it, sometimes I couldn't. Today I have nothing to accomplish, that may be due to aging, to experience, to personal development. In my life the saying that every person needs a goal he can work for to find a meaning in life, is untrue. No ambitions that need to be fulfilled, no goals that go beyond the horizon, no work. Living activly, in the moment, with passion, though being calm, balanced, fulfilled.
Freitag, 27. Juli 2012
Es darf Spaß machen! | It's allowed to be fun!
Nachdem ich vor einigen Wochen im Buchladen durch Zufall über ein Schachbuch gestolpert bin, welches ich sofort gekauft habe, habe ich wieder Blut geleckt und meine alte Leidenschaft erwachte von Neuem.
Vor mehr als zehn Jahren vertiefte ich meine Schachkenntnisse mithilfe eines Trainiers, was meine Mutter, als ich ihr davon berichtete, zu einem Vortrag animierte, weshalb das gar keinen Sinn hätte, da es unmöglich wäre, dass ich jemals gut darin werden könne. Woher will sie das wissen? Und vor allem: Ja, und?! Vom pädagogischen Unvermögen und mangelnden Einfühlungsvermögen bedrückt, verzichtete ich darauf, ihr zu erklären, dass ich es vornehmlich deshalb mache, weil es mir Spaß macht!
Wie langweilig wäre das Leben, dürfte man nur jenen Passionen nachgehen, in denen man Hoffnung auf öffentlich anerkannte Bestleistungen hat. Nein, es darf einfach nur Spaß machen! So spiele ich Golf, nicht gut, aber gerne; Ich spreche ungarisch, mehr schlecht, als recht; Ich treibe Sport, weitab von Wettkampferfolgen; Desgleichen spiele ich Schach wie ein Anfänger - und genieße es! Schach bringt mir Freude, ich finde es faszinierend, dieses Spiel ist von seinen Grundzügen so einfach und dennoch so vielschichtig.
Meine Bettlektüre waren seit dem Buchkauf fortan wieder Schachaufgaben. Und jetzt am Wochenende gibt's was aufs Hirn für mich: einen Wochenendkurs bei der Münchener Schachakademie.
Die engagieren sich übrigens auch für Schachunterricht für Menschen mit Autismus; wenn ich da man nicht gut aufgehoben bin ;-)
Vor mehr als zehn Jahren vertiefte ich meine Schachkenntnisse mithilfe eines Trainiers, was meine Mutter, als ich ihr davon berichtete, zu einem Vortrag animierte, weshalb das gar keinen Sinn hätte, da es unmöglich wäre, dass ich jemals gut darin werden könne. Woher will sie das wissen? Und vor allem: Ja, und?! Vom pädagogischen Unvermögen und mangelnden Einfühlungsvermögen bedrückt, verzichtete ich darauf, ihr zu erklären, dass ich es vornehmlich deshalb mache, weil es mir Spaß macht!
Wie langweilig wäre das Leben, dürfte man nur jenen Passionen nachgehen, in denen man Hoffnung auf öffentlich anerkannte Bestleistungen hat. Nein, es darf einfach nur Spaß machen! So spiele ich Golf, nicht gut, aber gerne; Ich spreche ungarisch, mehr schlecht, als recht; Ich treibe Sport, weitab von Wettkampferfolgen; Desgleichen spiele ich Schach wie ein Anfänger - und genieße es! Schach bringt mir Freude, ich finde es faszinierend, dieses Spiel ist von seinen Grundzügen so einfach und dennoch so vielschichtig.
Meine Bettlektüre waren seit dem Buchkauf fortan wieder Schachaufgaben. Und jetzt am Wochenende gibt's was aufs Hirn für mich: einen Wochenendkurs bei der Münchener Schachakademie.
Die engagieren sich übrigens auch für Schachunterricht für Menschen mit Autismus; wenn ich da man nicht gut aufgehoben bin ;-)
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A couple of weeks ago, in a bookstore, I stumbled upon a chess book, which I immediately purchased and with it awoke an old passion.
More than ten years ago I improved my knowledge of chess with the help of a coach. As soon as I told my mother of it, she felt inspired to give me a lecture on how useless that is, as I will never be able to be any good at it. How can she tell? And above all: So what?! Baffled by her educational inability and lack of empathy, I didn't try to explain to her that my motivation in playing chess is to have fun!
How boring life would be if you were only allowed to follow those passions you are probable to achieve public record performances. No, it is allowed to just be fun! So I play golf, not good, but I like it; I speak Hungarian, rather more rough than ready; I do sports, far away from success in competitions; And I play chess like a beginner - and I enjoy it! Chess is fun to me, I find it fascinating, so simple in the structure, yet so complex.
After I got that book my bedside reading henceforth were chess exercises. And now on the weekend there will be more brain-fun for me with a weekend class at the Munich Chess Academy.
By the way, they get involved with chess for autistic people; if that ain't the right spot for me ;-)
Mittwoch, 18. Juli 2012
Berufliche Vielfalt | Vocational diversity
"Was ist meine Berufung? Kann es sein, dass ich irgendetwas ganz toll kann, es nur noch nicht weiß?" mit diesen Fragen kommen viele Klienten zu mir. In der Hoffnung, mit dem Finden der einen wahren Berufung, fortan glücklich und unbeschwert zu leben "bis ans Ende aller Tage".
Ein reizvoller Gedanke; Selbst verbrachte ich mehrere Jahre mit der Suche nach dem, was mich ausfüllt, musste jedoch herausfinden, dass es das eine Wahre für mich gar nicht gibt!
Meine Persönlichkeit hat viele Facetten, ebenso haben auch die Tätigkeiten, die mich erfüllen, viele Facetten. Aspekte meiner Hochsensibilität lebe ich als Coach aus. Aspekte meiner Hochbegabung als Begleiterin für Meditation. Aspekte meines Asperger im Qualitätsmanagement. Meine Kreativität als Autorin und Designerin. Dazu kommen Hobbies, die meine nicht immer alltäglichen Interessensgebiete nähren.
Eine gelebte Berufungs-Collage; abwechslungsreich, erfüllend, zeitgemäß.
Was fühlst Du auf Deiner Collage?
What do you feel on your collage?
Ein reizvoller Gedanke; Selbst verbrachte ich mehrere Jahre mit der Suche nach dem, was mich ausfüllt, musste jedoch herausfinden, dass es das eine Wahre für mich gar nicht gibt!
Meine Persönlichkeit hat viele Facetten, ebenso haben auch die Tätigkeiten, die mich erfüllen, viele Facetten. Aspekte meiner Hochsensibilität lebe ich als Coach aus. Aspekte meiner Hochbegabung als Begleiterin für Meditation. Aspekte meines Asperger im Qualitätsmanagement. Meine Kreativität als Autorin und Designerin. Dazu kommen Hobbies, die meine nicht immer alltäglichen Interessensgebiete nähren.
Eine gelebte Berufungs-Collage; abwechslungsreich, erfüllend, zeitgemäß.
Was fühlst Du auf Deiner Collage?
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"What is my vocation? Could it be that there is something that I am very good in, without yet knowing?" Many clients turn to me with these questions. Hoping that once they found the one talent they will live happily ever after.
An appealing thought; I myself spend many years looking for what fulfills me, until I had to find out that there isn't the one thing for me!
My personality has many sides and so have the activities that fulfill me. Aspects of my high sensitivity I live as a coach. Aspects of my mentally giftedness I live as a meditation trainer. Aspects of my Asperger I live in quality assurance. My creativity finds place in being an author and designer. Furthermore are my hobbies, to nurture my often uncommon interests.
A living vocation-collage; varied, fulfilling, contemporary. What do you feel on your collage?
Mittwoch, 1. Februar 2012
Kostenlos zur inneren Mitte
Heute am Mittwoch ein Tipp, wie Du in Deine innere Mitte findest: Deine Atmung.
Die Atmung ist ein wichtiger Bestandteil, wenn es um Entspannung geht, Entspannung die beste Voraussetzung für den inneren Kontakt mit Dir selbst. Praktischerweise haben wir den Atem Zeit unseres Lebens jederzeit dabei, kostenlos und so natürlich, dass wir ihn in der Regel gar nicht mal wahrnehmen.
Nutze ihn: Konzentriere Dich ganz auf Deinen Atem.
Beobachte, wie Du einatmest...
und ausatmest...
dann erfolgt eine natürliche, kleine Pause.
Und dann wieder einatmest...
und ausatmest.
Wenn es Dir hilft, kannst Du diesen natürlichen Fluss im Kopf zusätzlich kommentieren mit Begriffen wie „Einatmen“, „Ausatmen“ und „Pause“.
Viel Spaß beim Atmen!
Lust auf mehr? Gibt's in "Klappe zu - Affe tot"!
Die Atmung ist ein wichtiger Bestandteil, wenn es um Entspannung geht, Entspannung die beste Voraussetzung für den inneren Kontakt mit Dir selbst. Praktischerweise haben wir den Atem Zeit unseres Lebens jederzeit dabei, kostenlos und so natürlich, dass wir ihn in der Regel gar nicht mal wahrnehmen.
Nutze ihn: Konzentriere Dich ganz auf Deinen Atem.
Beobachte, wie Du einatmest...
und ausatmest...
dann erfolgt eine natürliche, kleine Pause.
Und dann wieder einatmest...
und ausatmest.
Wenn es Dir hilft, kannst Du diesen natürlichen Fluss im Kopf zusätzlich kommentieren mit Begriffen wie „Einatmen“, „Ausatmen“ und „Pause“.
Viel Spaß beim Atmen!
Lust auf mehr? Gibt's in "Klappe zu - Affe tot"!
Dienstag, 31. Januar 2012
Meditation für Hochsensible: Lebensqualität & Eigenverantwortung mit Hochsensibilität
Am dienlichen Dienstag diene ich Dir mit einem Tipp für Deine Lebensqualität:
Meditation ist eine effektive und langfristige Methode, mit der Hochsensible ihre Lebensqualität eigenverantwortlich steigern können. Es ist eine einfache, wirkungsvolle Entspannungsmethode; aber noch viel mehr als das! Meditation, wie ich es verstehe, ist der Austausch mit sich selbst. Der ungetrübte Kontakt mit seinem Inneren, das Versinken in sich selbst.
Jeder Hochsensible hat spezielle Eigenschaften, die sein Leben und seine Persönlichkeit auszeichnet, mal mehr hiervon, mal mehr davon, da ist jeder von uns seine ganz eigene, individuelle Mischung. Natürlich gibt es keine spezielle Meditation für Hochsensible. Aber aus dem großen Gebiet der Meditation lassen sich Punkte herausarbeiten, die Hochsensiblen den Einstieg und die Praxis von Meditation erleichtern.
In diesem Buch beleuchte ich Aspekte von Hochsensibilität unter dem Gesichtspunkt der Meditation. Wie können uns unsere Eigenschaften beim Meditieren unterstützen? Welche Meditationen sind für hochsensible Eigenschaften besonders geeignet?
Als Themen werden u.a. Tipps für Anfänger & Fortgeschrittene, Übersicht und Erklärungen mehrerer Meditationsformen behandelt. Ich räume mit Vorurteilen auf und präsentiere Meditation frei von Religion und Esoterik, als eine offene, reine Methode für eigenverantwortliche Menschen. Alle Tipps basieren auf meine profunden beruflichen und persönlichen Erfahrungen und sind somit unmittelbar in die Praxis umzusetzen.
Bist Du neugierig geworden?
Preis: 24,50 Euro
Verlag: Books on Demand
ISBN-10: 3842382251
http://www.amazon.de/dp/3842382251 oder überall im Buchhandel zu bestellen
Meditation für Hochsensible
Lebensqualität & Eigenverantwortung mit Hochsensibilität
Meditation ist eine effektive und langfristige Methode, mit der Hochsensible ihre Lebensqualität eigenverantwortlich steigern können. Es ist eine einfache, wirkungsvolle Entspannungsmethode; aber noch viel mehr als das! Meditation, wie ich es verstehe, ist der Austausch mit sich selbst. Der ungetrübte Kontakt mit seinem Inneren, das Versinken in sich selbst.
Jeder Hochsensible hat spezielle Eigenschaften, die sein Leben und seine Persönlichkeit auszeichnet, mal mehr hiervon, mal mehr davon, da ist jeder von uns seine ganz eigene, individuelle Mischung. Natürlich gibt es keine spezielle Meditation für Hochsensible. Aber aus dem großen Gebiet der Meditation lassen sich Punkte herausarbeiten, die Hochsensiblen den Einstieg und die Praxis von Meditation erleichtern.
In diesem Buch beleuchte ich Aspekte von Hochsensibilität unter dem Gesichtspunkt der Meditation. Wie können uns unsere Eigenschaften beim Meditieren unterstützen? Welche Meditationen sind für hochsensible Eigenschaften besonders geeignet?
Als Themen werden u.a. Tipps für Anfänger & Fortgeschrittene, Übersicht und Erklärungen mehrerer Meditationsformen behandelt. Ich räume mit Vorurteilen auf und präsentiere Meditation frei von Religion und Esoterik, als eine offene, reine Methode für eigenverantwortliche Menschen. Alle Tipps basieren auf meine profunden beruflichen und persönlichen Erfahrungen und sind somit unmittelbar in die Praxis umzusetzen.
Bist Du neugierig geworden?
Preis: 24,50 Euro
Verlag: Books on Demand
ISBN-10: 3842382251
http://www.amazon.de/dp/3842382251 oder überall im Buchhandel zu bestellen
Freitag, 27. Januar 2012
Mut zur Unfreundlichkeit
Freundlichkeit & Höflichkeit machen das zwischenmenschliche Miteinander leichter, angenehmer, lebenswerter. Am freudigen Freitag möchte ich dennoch zum Mut zur Unfreundlichkeit aufrufen! Wie passt das zusammen?
Wenn es Dich anstrengt ständig freundlich zu sein, zu lächeln, zu nicken, in die Augen zu sehen, Ja zu sagen, Deine Meinung & Gedanken hinunterzuschlucken, dann sei zur Abwechslung mal freundlich zu Dir und sei "unfreundlich"; nein, nicht rüpelhaft, einfach "neutral".
Hochbegabte halten sich häufig zurück, um nicht auf Unverständnis zu stoßen. Und gerade bei Hochsensiblen kann das Bedürfnis nach Harmonie so weit führen, dass man sich selbst darüber vergißt und sich Verhaltensweisen angewöhnt oder Aus- und Zusagen macht, die dem eigenen Naturel im Grunde nicht entsprechen.
Das macht den Alltag anstrengend, weil Energie aufgewendet werden muss, um gegen das natürliche Verhalten zu handeln. Im Laufe der Zeit werden diese Handlungsweisen - und damit der Energieaufwand - als normal angesehen, so dass man sich dessen gar nicht mehr bewusst ist, aber unterbewußt weiterhin unter der Anstrengung leidet.
Wo bist Du "unnötig freundlich"? Spare Dir ein paar Freundlichkeiten und spare Dir Energie!
Wenn es Dich anstrengt ständig freundlich zu sein, zu lächeln, zu nicken, in die Augen zu sehen, Ja zu sagen, Deine Meinung & Gedanken hinunterzuschlucken, dann sei zur Abwechslung mal freundlich zu Dir und sei "unfreundlich"; nein, nicht rüpelhaft, einfach "neutral".
Hochbegabte halten sich häufig zurück, um nicht auf Unverständnis zu stoßen. Und gerade bei Hochsensiblen kann das Bedürfnis nach Harmonie so weit führen, dass man sich selbst darüber vergißt und sich Verhaltensweisen angewöhnt oder Aus- und Zusagen macht, die dem eigenen Naturel im Grunde nicht entsprechen.
Das macht den Alltag anstrengend, weil Energie aufgewendet werden muss, um gegen das natürliche Verhalten zu handeln. Im Laufe der Zeit werden diese Handlungsweisen - und damit der Energieaufwand - als normal angesehen, so dass man sich dessen gar nicht mehr bewusst ist, aber unterbewußt weiterhin unter der Anstrengung leidet.
Wo bist Du "unnötig freundlich"? Spare Dir ein paar Freundlichkeiten und spare Dir Energie!
Donnerstag, 26. Januar 2012
Woche der seelischen Gesundheit
Jeder 3. wird einmal im Leben an einen Punkt kommen, an dem ihm
alles zu viel ist, er keinen Ausweg mehr sieht, die Seele erkrankt ist.
Daher nehme ich diese Woche als Anlaß, um darüber aufzuklären, dass Burn Out, Depressionen, Ängste, Stresserkrankungen o.Ä. keine Zeichen von Schwäche oder Unvermögen sind.
Eine seelische Erkrankung ...
Meine Top-3 für schwere Zeiten:
Daher nehme ich diese Woche als Anlaß, um darüber aufzuklären, dass Burn Out, Depressionen, Ängste, Stresserkrankungen o.Ä. keine Zeichen von Schwäche oder Unvermögen sind.
Eine seelische Erkrankung ...
- ist ein Wegweiser, der einem zeigt, wo es nicht lang geht und wie es nicht weiter voran geht.
- ist eine Notwendigkeit, Verantwortung für sich zu übernehmen, in Form von Auszeit, Freunden, Hilfe, Unterstützung.
- ist eine Aufforderung für ein Innehalten und Hineinspüren.
- ist eine Chance für grundlegende Veränderungen im Leben.
Meine Top-3 für schwere Zeiten:
- Sich selber in den Arsch treten, one day at a time, getreu der Aussage von Winston Churchill: "If you are going through hell, keep going!"
- Sich Hilfe suchen, bei Freunden, Ärzten, Therapeuten, Coaches, Büchern
- Veränderungen wagen: Don't fear change - Change fear!
"Stark zu sein bedeutet nicht, nie zu fallen.
Stark zu sein bedeutet, immer wieder aufzustehen."
Freitag, 7. Oktober 2011
Sicherheit durch Rituale
Das, was wir wiederholt tun, kennen wir. Das was wir kennen, gibt uns das Gefühl von Sicherheit. Sicherheit vermittelt Ruhe und Ausgeglichenheit, ein Baustein für ein entspanntes Leben.
Die bewußte Arbeit mit Ritualen vermag demnach unser Leben zu beeinflussen.
Das Einhalten von Ritualen kann also für innere Ausgeglichenheit sorgen. Nicht umsonst greifen so viele Profi-Sportler darauf zurück.
Und auf der anderen Seite kann das Ändern von schädlichen Ritualen/ "Glaubens-Ritualen" wie abfällige Gedanken, nachteiliges Verhalten ändern.
Welche Handlungen geben Dir Sicherheit?
In welchen Bereichen brauchst Du mehr Sicherheit?
Vielleicht läßt sich dadurch eine neue Ritual-Praxis entwickeln.
Eine Studie dazu ist in der Zeitschrift „Neuroscience and Behavioral Reviews“ erschienen, einen Überblick davon liefert focus.de.
Dienstag, 13. September 2011
Reisen tut der Heimat gut
Die Urlaubszeit geht zu Ende. Durch die Distanz gibst Du Dir die Chance, Deine Heimat neu zu betrachen. Nun ist es Zeit, in die Heimat zurück zu kehren, sie neu zu entdecken, zu genießen, sie sich so einzurichten, dass sie Dich nährt. Was fehlt Dir dazu?
Freitag, 19. August 2011
Urlaub mit Langzeitwirkung
Die Ferienzeit geht allmählich zur Neige und so lange die Vorfreude auf einen Urlaub währt, so schnell scheint der Erholungseffekt anschließend wieder dahinzuschmelzen. Wie kann man die Urlaubserholung in den Arbeits-Alltag rüber retten?
Eine Möglichkeit ist, die kleinen Zeitpolster zu nutzen, die der Alltag so bietet, wie zum Beispiel die Wartezeit auf die U-Bahn, die Busfahrt, die Warteschlange im Supermarkt. Einfach mal abschalten, die Gedanken schweifen lassen, bewußt atmen, sich in den Urlaub zurück denken.
Du wirst staunen, der Alltag bietet mehr dieser kleinen Inseln, als Du vielleicht denken magst!
Eine Möglichkeit ist, die kleinen Zeitpolster zu nutzen, die der Alltag so bietet, wie zum Beispiel die Wartezeit auf die U-Bahn, die Busfahrt, die Warteschlange im Supermarkt. Einfach mal abschalten, die Gedanken schweifen lassen, bewußt atmen, sich in den Urlaub zurück denken.
Du wirst staunen, der Alltag bietet mehr dieser kleinen Inseln, als Du vielleicht denken magst!
Sonntag, 14. August 2011
Entbiegen und passend machen
Eine weiter Klienten-Erkenntnis: "Ich muss mich nicht verbiegen!"
Verbiegst Du Dich, wird es langfristig keinen Erfolg haben, weil Verbiegen Energie kostet, die auf Dauer nicht gehalten werden kann. "Verbiege" statt dessen Dein Umfeld. Gestalte es so, dass Du langfristig darin zurecht kommst. Was nicht passt, wird passend gemacht!
Natürlich ist das nicht von heute auf morgen möglich. Wir haben kurzfristige, mittelfristige und langfristige individuelle Strategien entwickelt, die das Umfeld dem Klienten anpassen, denn der wird sich jetzt ent-biegen.
Verbiegst Du Dich, wird es langfristig keinen Erfolg haben, weil Verbiegen Energie kostet, die auf Dauer nicht gehalten werden kann. "Verbiege" statt dessen Dein Umfeld. Gestalte es so, dass Du langfristig darin zurecht kommst. Was nicht passt, wird passend gemacht!
Natürlich ist das nicht von heute auf morgen möglich. Wir haben kurzfristige, mittelfristige und langfristige individuelle Strategien entwickelt, die das Umfeld dem Klienten anpassen, denn der wird sich jetzt ent-biegen.
Dienstag, 2. August 2011
Entspannter Alltag für Hochsensible
Die Klienten-Erkenntnis des Tages war:
Es ist allein eine Frage von innerer Arbeit & Einstellung mit Hochsensibilität klar zu kommen.
Natürlich lassen sich Maßnahmen ergreifen, (über)reizenden Situationen aus dem Wege zu gehen. Aber belastende Situationen - wie z.B. Licht, Lärm oder soziale Kontakte - ständig zu vermeiden, ist langfristig keine gangbare Lösung für den Alltag. Das sind Erst-Maßnahmen, um wieder einen inneren Kontakt herzustellen.
Für eine zukunftsträchtige Lösung gilt es vielmehr an sich und seiner inneren Ausgeglichenheit zu arbeiten, so dass die äußeren Reize einem nicht mehr so viel anhaben können.
Diese innere Ausgeglichenheit in Kombination mit dem Beachten der eigenen Grenzen führt zu einer langfristig gesunden Basis für einen enstpanntes Leben als Hochsensibler.
Es ist allein eine Frage von innerer Arbeit & Einstellung mit Hochsensibilität klar zu kommen.
Natürlich lassen sich Maßnahmen ergreifen, (über)reizenden Situationen aus dem Wege zu gehen. Aber belastende Situationen - wie z.B. Licht, Lärm oder soziale Kontakte - ständig zu vermeiden, ist langfristig keine gangbare Lösung für den Alltag. Das sind Erst-Maßnahmen, um wieder einen inneren Kontakt herzustellen.
Für eine zukunftsträchtige Lösung gilt es vielmehr an sich und seiner inneren Ausgeglichenheit zu arbeiten, so dass die äußeren Reize einem nicht mehr so viel anhaben können.
Diese innere Ausgeglichenheit in Kombination mit dem Beachten der eigenen Grenzen führt zu einer langfristig gesunden Basis für einen enstpanntes Leben als Hochsensibler.
Dienstag, 19. Juli 2011
Entspannung für Zahlenliebhaber
Mittwoch, 8. Juni 2011
... zum Fühlen
Lösch mir die Augen aus: ich kann dich sehn,
wirf mir die Ohren zu: ich kann dich hören,
und ohne Füße kann ich zu dir gehn,
und ohne Mund noch kann ich dich beschwören.
Brich mir die Arme ab, ich fasse dich
mit meinem Herzen wie mit einer Hand,
halt mir das Herz zu, und mein Hirn wird schlagen,
und wirfst du in mein Hirn den Brand,
so werd ich dich auf meinem Blute tragen.
Rainer Maria Rilke, Sommer/Herbst 1899
wirf mir die Ohren zu: ich kann dich hören,
und ohne Füße kann ich zu dir gehn,
und ohne Mund noch kann ich dich beschwören.
Brich mir die Arme ab, ich fasse dich
mit meinem Herzen wie mit einer Hand,
halt mir das Herz zu, und mein Hirn wird schlagen,
und wirfst du in mein Hirn den Brand,
so werd ich dich auf meinem Blute tragen.
Rainer Maria Rilke, Sommer/Herbst 1899
Donnerstag, 14. April 2011
Manchmal Mut zur Mittelmäßigkeit
Wenn es darum geht, sich selber auszuleben, ist der Ratschlag sein Licht unter den Scheffel zu stellen, alles andere als hilfreich. Doch geht es darum, sich aus dem Druck des Perfektionismus zu befreien, ist Mut zum Mittelmaß angesagt.
Auf dem Wege in die eigene innere Mitte, hilft es vielen meiner Klienten, kreativ zu sein; zu malen, schreiben, fotografieren, musizieren. Diese Talente werden oft im Laufe des Alltags eingestellt, weil „man ja keine Zeit dazu hat“ und „wenn ich es mache, dann auch vernünftig“. Und so verschüttet nach und nach der Zugang zum inneren kreativen Potential – und damit zu einem Teil der Persönlichkeit .
Beim erneuten Entdecken dieses Potentials liefert der Perfektionismus einen Teufelskreis: „Ich kann nicht kreativ sein, wenn ich nicht in meiner Mitte bin.“ Aber „Kreativität hilft mir, wieder in meine Mitte zu kommen.“
Um aus dieser Zwickmühle zu entkommen rate ich: Mut zur Mittelmäßigkeit! Sei kreativ, nur kurz, gern schlecht, Hauptsache Du tust es!
Du wirst sehen, nach und nach öffnest Du Dich wieder, kannst tiefer und intensiver arbeiten, das Mittelmaß hinter Dir lassen und Deine Potentiale voll ausleben.
Alles hat seine Zeit, so auch die Mittelmäßigkeit.
Auf dem Wege in die eigene innere Mitte, hilft es vielen meiner Klienten, kreativ zu sein; zu malen, schreiben, fotografieren, musizieren. Diese Talente werden oft im Laufe des Alltags eingestellt, weil „man ja keine Zeit dazu hat“ und „wenn ich es mache, dann auch vernünftig“. Und so verschüttet nach und nach der Zugang zum inneren kreativen Potential – und damit zu einem Teil der Persönlichkeit .
Beim erneuten Entdecken dieses Potentials liefert der Perfektionismus einen Teufelskreis: „Ich kann nicht kreativ sein, wenn ich nicht in meiner Mitte bin.“ Aber „Kreativität hilft mir, wieder in meine Mitte zu kommen.“
Um aus dieser Zwickmühle zu entkommen rate ich: Mut zur Mittelmäßigkeit! Sei kreativ, nur kurz, gern schlecht, Hauptsache Du tust es!
Du wirst sehen, nach und nach öffnest Du Dich wieder, kannst tiefer und intensiver arbeiten, das Mittelmaß hinter Dir lassen und Deine Potentiale voll ausleben.
Alles hat seine Zeit, so auch die Mittelmäßigkeit.
Freitag, 8. April 2011
Investition Burnout
Im aktuellen Focus ist dieser Cartoon abgedruckt: Ein Mann hockt an einer Bar, der Barkeeper fragt: "Zahlen?". Der Herr antwortet: "Ich fürchte ich kann nicht..." und öffnet dem wütenden Barkeeper sein Portemonnaie, aus dem eine kleine, schwarze Wolke entpufft, "Burn Out!..." ergänzt er.
Der Cartoon zeigt uns, wie aktuell das Thema Burnout derzeit ist; Bei Hochbegabten und Hochsensiblen entsteht er in der Regel durch Unterforderung und/ oder Überreizung.
Aber der Cartoon zeigt - sicherlich ungewollt - zudem noch den Zusammenhang zwischen Burnout und Finanzen.
Ein Burnout ist keine Ausrede für klamme Finanzen, aber es kann ein Auslöser sein. Denn ein Burnout bringt unweigerlich die Frage mit "Was will ich im Leben?", deren Antwort häufig zur Idee eines beruflichen Neubeginns, und damit einer finanziellen Einschränkung führt.
Verschärft ist die Situation für Selbstständige, weil dort nämlich ein Burnout auch immer einen unmittelbaren, massiven Verdienstausfall mit sich bringt, wodurch die Existenzangst auch schnell mit im Boote sitzt und die Burnout Symptome noch bestärkt. Ein Teufelskreis.
Also ist ein Burnout für viele eine Gradwanderung zwischen Erholen, Veränderungen & finanziellen Überleben. In welchen Bereichen kann ich mich fordern? Wie kann ich mit den intensiven Reizen besser umgehen? Und wie kann ich diese Maßnahmen in mein Berufs-, Privat- und Finanzleben integrieren?
Es gilt den goldenen Mittelweg zu finden, der den Weg zur inneren Heimat wieder öffnet und gleichzeitig genug Raum gibt, um die alten Strukturen zu ändern. Eine Investition für's Leben!
Der Cartoon zeigt uns, wie aktuell das Thema Burnout derzeit ist; Bei Hochbegabten und Hochsensiblen entsteht er in der Regel durch Unterforderung und/ oder Überreizung.
Aber der Cartoon zeigt - sicherlich ungewollt - zudem noch den Zusammenhang zwischen Burnout und Finanzen.
Ein Burnout ist keine Ausrede für klamme Finanzen, aber es kann ein Auslöser sein. Denn ein Burnout bringt unweigerlich die Frage mit "Was will ich im Leben?", deren Antwort häufig zur Idee eines beruflichen Neubeginns, und damit einer finanziellen Einschränkung führt.
Verschärft ist die Situation für Selbstständige, weil dort nämlich ein Burnout auch immer einen unmittelbaren, massiven Verdienstausfall mit sich bringt, wodurch die Existenzangst auch schnell mit im Boote sitzt und die Burnout Symptome noch bestärkt. Ein Teufelskreis.
Also ist ein Burnout für viele eine Gradwanderung zwischen Erholen, Veränderungen & finanziellen Überleben. In welchen Bereichen kann ich mich fordern? Wie kann ich mit den intensiven Reizen besser umgehen? Und wie kann ich diese Maßnahmen in mein Berufs-, Privat- und Finanzleben integrieren?
Es gilt den goldenen Mittelweg zu finden, der den Weg zur inneren Heimat wieder öffnet und gleichzeitig genug Raum gibt, um die alten Strukturen zu ändern. Eine Investition für's Leben!
Sonntag, 13. März 2011
Plädoyer fürs Alleinsein
Schon als Kind fand ich es erstrebenswert, mit mir allein sein zu können. Heute, mit dem Wissen um meine Hochsensibilität, weiß ich besser einzuordnen, dass diese Zeiten des Alleinseins überlebenswichtig für meine mentale Verfassung waren und immernoch sind.
Vorweg: Man beachte den Unterschied zwischen Alleinsein und Einsamkeit. Einsam kann man auch auf einer vollen Party sein. Alleine kann man nur alleine sein.
Alleinsein wird häufig als "Zurückgezogenheit" betitelt und unterstellt, dass der Zustand der Gemeinsamkeit der Normalzustand sei, das Alleinsein eine Ausnahmeerscheinung.
Klar, der Mensch ist ein soziales Wesen, aber heutzutage ist es häufig schon ein Gemeinsamkeits-Zwang. Es gilt eher als uncool mal allein zu sein oder nur sein zu wollen. Viele nutzen, nachdem sie den ganzen Tag mit Menschen im Arbeitsleben zu tun hatten, den Fernseher, das Radio, das Internet, um auch zuhause mit Menschen in Kontakt zu sein.
Versteh' mich nicht falsch, ich nutze diese Medien auch alle und sehr intensiv teilweise. Aber wenn sie nur zur Ablenkung genutzt werden, damit ja nicht das Gefühl aufkommt, allein zu sein, aus Angst davor, wen man dort treffen könnte, verliert man ein Stück Identität; das Gefühl für sich selbst. Denn Du bist mehr als nur die Kollegin von... oder der Freund von.... Du bist Du!
Und ich lade Dich ein: Genieße Dich alleine!
Vorweg: Man beachte den Unterschied zwischen Alleinsein und Einsamkeit. Einsam kann man auch auf einer vollen Party sein. Alleine kann man nur alleine sein.
Alleinsein wird häufig als "Zurückgezogenheit" betitelt und unterstellt, dass der Zustand der Gemeinsamkeit der Normalzustand sei, das Alleinsein eine Ausnahmeerscheinung.
Klar, der Mensch ist ein soziales Wesen, aber heutzutage ist es häufig schon ein Gemeinsamkeits-Zwang. Es gilt eher als uncool mal allein zu sein oder nur sein zu wollen. Viele nutzen, nachdem sie den ganzen Tag mit Menschen im Arbeitsleben zu tun hatten, den Fernseher, das Radio, das Internet, um auch zuhause mit Menschen in Kontakt zu sein.
Versteh' mich nicht falsch, ich nutze diese Medien auch alle und sehr intensiv teilweise. Aber wenn sie nur zur Ablenkung genutzt werden, damit ja nicht das Gefühl aufkommt, allein zu sein, aus Angst davor, wen man dort treffen könnte, verliert man ein Stück Identität; das Gefühl für sich selbst. Denn Du bist mehr als nur die Kollegin von... oder der Freund von.... Du bist Du!
Und ich lade Dich ein: Genieße Dich alleine!
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